zur Navigation springen
Wedel-Schulauer Tageblatt

20. November 2017 | 03:25 Uhr

40 neue Plätze in der Betreuung

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Schulkinder Zweimal geht es bis 16.15 Uhr

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2017 | 16:00 Uhr

Geht es nach den Mitgliedern des Bildungsausschusses, stehen den Eltern in Wedel für eine Betreuung ihrer Grundschulkinder am Nachmittag ab dem nächsten Schuljahr 40 weitere Plätze zur Verfügung. So beschlossen es die Kommunalpolitiker in ihrer jüngsten Ausschusssitzung einstimmig. Vor der Verwirklichung des erweiterten Betreuungsangebots stehen allerdings noch die Bestätigung der Entscheidung durch den Rat und die Suche nach geeignetem Fachpersonal.

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, in der Pestalozzischule zwei Gruppen mit unterschiedlichen Betreuungszeiten einzurichten. Eine sollte bis 15.15 Uhr, die andere bis 16.15 Uhr andauern. „Durch die Rückmeldungen sind wir jetzt schlauer geworden“, leitete Fachdienstleiter Burkhard Springer während der Sitzung den überarbeiteten Vorschlag ein. Der Bedarf nach einer längeren Betreuung sei so groß gewesen, dass die Verwaltung nach dem Sommer auch eine bereits existierende Gruppe um eine Stunde verlängern wolle. Das schlage sich natürlich in den Finanzberechnungen nieder, so Springer. Zu den in der Vorlage für Personalkosten avisierten 97  700 Euro kämen zirka 9000 Euro hinzu, wobei die Elternbeiträge in die Summe noch nicht eingerechnet seien. Als zusätzlichen Zuschussaufwand für die Stadt hatte die Verwaltung ab 2018 zirka 40  000 Euro errechnet.


Kein offenes Angebot in der Pestalozzischule


Petra Kärgel (Grüne) hakte beim Thema offenes Angebot am Nachmittag nach. Stadtjugendpflegerin Eike Binge hatte zu Beginn der Sitzung die Frage einer Mutter nach dieser Offerte für die Schulkindbetreuung in der Pestalozzischule verneinen müssen. Kärgel sah darin eine Ungleichbehandlung. „Die Schule gibt es einfach nicht her“, zeigte Binge die räumlichen Grenzen auf. Der Grundbedarf sei gedeckt. Darüber hinaus gebe es sicherlich spezielle Bastelangebote und anderes, betonte sie. „Den offenen Ganztag bieten wir den Eltern zusätzlich an“, stellte Fachdienstleiter Springer klar. 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen