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Wedel : 35. Hobbykunsthandwerkermarkt im Awo-Treff

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

16 Aussteller präsentieren ihre Arbeiten. „Das ist hier noch alles Handarbeit“. Aussteller spenden 450 Euro und Kuchen.

Wedel | „Ich kann ja nicht aus der Küche kommen und sagen ,Igitt’ und dann biete ich die Sachen hier an“, erläuterte Sabine Schwalb anlässlich des 35. Hobbykunsthandwerkermarkts im Treff der Arbeiterwohlfahrt (Awo). Die von ihr angebotenen Waren seien alle selbst verkostet und für gut befunden worden. „Hier gibt es nichts aus dem Internet gekauftes. Alles wird selbst hergestellt und jeder Aussteller soll auch erklären können, wie es entstanden ist und welche Zutaten er verwendet hat“, ergänzte Vera Karpeljuk, die den Markt seit drei Jahren organisiert. Im kommenden Jahr wird sie die Aufgabe an Schwalb abgeben. „Uns ist wichtig, dass nichts doppelt vertreten ist“, sagte Karpeljuk und ergänzte: „Wir wollen den Besuchern auch Abwechslung bieten und versuchen, immer wieder neue Aussteller zu gewinnen.“

Der gelernte Bäckermeister Heiko Mohr, der seit Jahren nicht mehr in seinem Beruf tätig ist, präsentierte erstmals seine selbstgemachten Kekse, Stollen und Schokoladen in der Rolandstadt. „Ich habe das mal für Freunde gemacht und denen hat es so gut geschmeckt, das sie gefragt haben, ob ich das nicht häufiger produzieren kann“, erinnerte sich Mohr.

„Jeder hat sein Hobby, verfolgt und perfektioniert es und dann explodiert es irgendwann. So sind die meisten dazu gekommen“, sagte Karpeljuk, die seit Jahren Schmuck produziert. Allerdings stapelte sie tief: „Das ist Hobbykunst und man muss es jetzt nicht überbewerten.“ Schwalb sagte nicht ohne Stolz: „Das ist hier noch alles Handarbeit.“

Gesucht würden die Aussteller nicht bewusst. „Man lernt sich auf Märkten kennen, merkt, dass die Chemie stimmt und lädt dann die entsprechenden Aussteller ein“, beschrieb Karpeljuk. So kam auch Bernice Heinemann zu ihrer ersten Ausstellung in Wedel. Die Pinnebergerin präsentierte Linoldrucke, Acrylmalerei und Zeichnungen. Sie hatte selbst nach Hobbykunstmärkten gesucht, war aber nie eingeladen worden. „Also haben wir im vergangenem Jahr selbst einen Kreativmarkt in der Kirche am Fahlt organisiert“, sagte Heinemann. So kam der Kontakt zustande. „Seitdem werde ich regelmäßig eingeladen“, so Heinemann.

Die Einnahmen aus der Standmiete spenden die Organisatorinnen traditionell der Awo. Etwa 450 Euro kamen am Wochenende zusammen. Zudem musste jeder Aussteller einen Kuchen zum Büfett beisteuern, das acht Awo-Helferinnen organisierten.

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erstellt am 26.Okt.2015 | 14:00 Uhr

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