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Wedel-Schulauer Tageblatt

18. Dezember 2017 | 02:47 Uhr

Wedel : 300.000 Euro: B431-Knoten wird günstiger

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Für den Ausbau der Einmündung Industriestraße/B431 in Wedel waren eigentlich eine Million Euro eingeplant. Nun ist aber weniger Schallschutz erforderlich.

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2017 | 12:30 Uhr

Wedel | Das sind doch mal positive Nachrichten aus der Rubrik Kostenentwicklung bei öffentlichen Bauvorhaben: Laut aktualisierter Berechnung für den geplanten Ausbau der Einmündung Industriestraße/B431 müssen für das Projekt nur noch 700.000 Euro veranschlagt werden. Ursprünglich hatte die Verwaltung eine Million Euro angesetzt und die entsprechende Investitionssumme in den Haushalt eingestellt.

An der Kreuzung wird mehr Verkehr erwartet

Auf Nachfrage erklärte Birgit Woywod, Fachdienstleiterin Bauverwaltung, Tief und Gartenbau: Grund für die zu erwartende Kostenreduzierung sind deutlich geringere Anforderungen an den Schallschutz als zunächst angenommen. Demnach seien lediglich für das Hotel Kreuzer sowie einen kleinen Teil der Wohnbebauung rund um den Birkenweg Schallschutzmaßnahmen vorzusehen. Sie sind den Aufweitungen der Fahrbahnen um Abbiegespuren geschuldet. Wie berichtet soll die Einmündung ertüchtigt werden, um den zu erwartenden Mehrverkehr durch eine Besiedelung des Businessparks mit Gewerbe bewältigen zu können.

Nach ersten Planungen sollte sich der Einmündungs-Erweiterung an den ebenfalls geplanten Ausbau der B431 zwischen Croningsstraße und Industriestraße anschließen. Zuletzt war die Stadt jedoch dazu übergegangen, den Einmündungs-Ausbau parallel zur zweiten Hälfte der Arbeiten auf der B  431 laufen zu lassen. Dies könnte ebenfalls Kosten reduzieren, da so laut Woywod wohl nur einmal ausgeschrieben werden müsste.

Bauzeit ist noch offen

Fraglich ist indes, wann und in welcher Form der B431-Ausbau tatsächlich in Angriff genommen wird. Die Stadt hatte Sommer 2017 anvisiert und ein Jahr Bauzeit angesetzt. Wie berichtet hatte dies zu massiver Kritik seitens der betroffenen Anlieger geführt. Ihre Forderung: Keine Bauunterbrechung durch Winterpause und eine Verkürzung der Bauzeit, um Belastungen und Umsatzausfälle zu reduzieren. Aktuell laufe daher eine entsprechende Prüfung durch die zuständigen Ingenieure, so Woywod. Parallel habe die Stadt eine Anfrage beim Bund gestartet, ob der B431-Bau auf 2018 verschoben werden kann. Berlin zahlt mit zwei Millionen den Löwenanteil der 2,5-Millionen-Euro-Maßnahme.

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