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Musikalisches Frühstück zum Finale : 250 Besucher beim Abschluss der Musiktage in Wedel

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Mehr als 200 Musikfans waren beim Abschluss des Festivals in der Rolandstadt zugegen. Matinée mit dem Kammerorchester Wedel.

Wedel | Krönender Abschluss einer Premiere: Die ersten Wedeler Musiktage wurden gestern mit einem klassischen Konzert des Kammerorchesters Wedel beendet. „Wenn Sie noch nicht gefrühstückt haben: Jetzt gibt es Bach satt“, begrüßte Mathias Christian Kosel die etwa 250 Besucher im Rist-Forum. Rückblickend auf die Veranstaltung am Abend zuvor schwärmte der Musikalische Leiter der Veranstaltungsreihe: „Es war eine rauschende Chornacht.“ Bürgermeister Niels Schmidt (parteilos) bedankte sich bei den zahlreichen Sponsoren für deren Unterstützung und stellte unter dem Beifall der Besucher fest: „Wedel hat ein neues Highlight bekommen.“

Unter dem Titel „Bach am Vormittag“ hatten Kosel sowie Dirigent Valeri Krivoborodov einen kleinen Auszug aus den Werken des Barockmusikers zusammengestellt. Den Anfang machte eine kleine Orchesterbesetzung mit zwei Sätzen aus einer der bekanntesten Kompositionen Bachs – dem Brandenburgischen Konzert. Das Cembalo spielte Jutta Dreesen. Spürbar beseelt von der Soglinie der Musik intonierte das Ensemble die Werke mit großem Engagement.

Beim anschließenden Violinkonzert a-Moll BWV (Bach-Werke-Verzeichnis) 1041 mit dem Gesamtorchester stand mit dem Solisten Stefan Schmidt ein versierter Musiker auf der Bühne: Der 53-Jährige füllt seit 1996 die Stelle des stellvertretenden Stimmführers der zweiten Violinen des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburgs aus. Mit feinem Bogenstrich und viel Gefühl für die Nuancen verlieh der gebürtige Stuttgarter dem Stück im wahrsten Wortsinn seine eigene Note.

Stefan Czernak, langjähriger Erster Konzertmeister bei den Hamburger Symphonikern, glänzte als Solist beim Violinkonzert E-Dur BWV 1042 mit lebendiger Phrasierung und kantablen Bögen. Nach einer Pause lieferte Kosel beim Klavierkonzert in d-Moll BWV 1052 am Steinway-Flügel einen eindrucksvollen Beweis seiner Tastenkunst. Mit drei Sätzen aus dem Doppelkonzert für zwei Violinen d-Moll BWV 1043, bei dem wiederum Schmidt und Czermak die solistischen Parts übernahmen, fand die Bach-Matinée ihren Abschluss.

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erstellt am 27.Jun.2016 | 10:00 Uhr

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