211 Millionen für den Kreis Pinneberg

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IBSH unterstützte Wohnungsbau und Gründungen

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25. Mai 2018, 16:00 Uhr

„Wohnen darf kein Luxusgut werden“, meint Erk Westermann-Lammers (Foto). Als Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IBSH) arbeitet Westermann-Lammers daran, dass in Schleswig-Holstein bezahlbarer Wohnraum entsteht. Die IBSH war im vergangenen Jahr daran beteiligt, dass im Kreis Pinneberg 221 neue Sozialwohnungen gebaut wurden. Das sei eine „sehr sinnstiftende Tätigkeit“, betonte der Vorstandsvorsitzende bei der Vorstellung der IBSH-Jahresbilanz für 2017 in der Elmshorner Filiale.


Zehntausende Wohnungen fehlen

Laut Deutschem Mieterbund fehlen in Schleswig-Holstein allerdings Zehntausende günstige Wohnungen. Allein für die Stadt Pinneberg rechnen Experten mit einem Bedarf von 73  Stück pro Jahr.
Immerhin: In Pinneberg, Wedel, Uetersen und Rellingen leben jetzt Mieter mit knappem Einkommen in Wohnungen, die die IBSH 2017 mitfinanziert hat. Das Förderinstitut des Landes vergibt dabei nicht nur günstige Kredite, sondern zusätzlich 250 Euro pro Quadratmeter als Zuschuss. Dieser „Impuls des Landes“ habe dazu geführt, dass im vergangenen Jahr landesweit fast doppelt so viele Sozialwohnungen gefördert wurden wie 2016, insgesamt etwa 1 700, erklärte Westermann-Lammers.

Unterstützung auch für Firmengründungen

Die IBSH vergab zudem günstige Kredite und Fördermittel für Kommunen und Gründer, half bei Firmengründungen und -übergaben und unterstützte diejenigen, die sich weiterbilden. Insgesamt flossen im vergangenen Jahr 211 Millionen Euro der IBSH in den Kreis Pinneberg. Seite 10


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