Zufriedene Bilanz : 200 Wedeler beim Neujahrsempfang der Stadtsparkasse

Stadtsparkassen-Vorstandsvorsitzender  Marc Cybulski (links) und Vorstandsmitglied Heiko Westphal  genossen das Bad in der Menge.
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Stadtsparkassen-Vorstandsvorsitzender Marc Cybulski (links) und Vorstandsmitglied Heiko Westphal  genossen das Bad in der Menge.

1,3 Millionen Euro habe das Geldinstitut 2017 in den Wedeler Haushalt gepumpt.

shz.de von
15. Januar 2018, 13:00 Uhr

Wedel | Das obligatorische „akademische Viertel“ war verstrichen, rund 200 Wedeler klönten angeregt, nippten an Saft oder Sekt, da trat Marc Cybulski ans Rednerpult und versuchte, sich Gehör zu verschaffen. Kein leichter Job für den Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse. Erst nachdem er die Lautsprecherstärke auf unüberhörbar aufgedreht hatte, ebbten die Unterhaltungen langsam ab.

Die vielen nachbarschaftlichen Gespräche waren andererseits genau das Ergebnis, das die Stadtsparkasse Wedel mit ihrem Neujahrsempfang angestrebt hatte: Menschen in zwangloser Runde zusammenzubringen, Bekanntschaften zu machen oder zu erneuern, sich selbst und die Umstehenden als Glieder einer Gesellschaft zu erleben.

Kristallisationspunkt der Kommune

Die Sparkasse selbst begreife sich seit mehr als 140 Jahren als ein Kristallisationspunkt in der Kommune, hob Cybulski hervor. Eine kleine Ausstellung verdeutlichte diesen Aspekt. Gezeigt wurden Fotografien von Abud Alhaswa, Mohamad Alzabadi und Nader Alatrash. Die drei jungen Flüchtlinge sind Teilnehmer eines von der Firma Olympus gesponsorten Intergrationsprojekts. So eine Unternehmung zu unterstützen, sei Ehrensache für die Sparkasse, machte deren Chef klar. Außerdem seien die Arbeiten der jungen Männer es wert, betrachtet zu werden. Koordinatorin Katja Gärtner von Olympus war selbst ganz begeistert von den künstlerischen Intuitionen ihrer Hobby-Fotografen. Die Arbeiten sind bis auf Weiteres in der Kundenhalle der Sparkasse in der Gorch-Fock-Straße zu bewundern.

Das gesamte Sparkassen-Engagement in der Stadt belegte Cybulski mit Zahlen. 1,3 Millionen Euro habe das Geldinstitut 2017 in den Wedeler Haushalt gepumpt, begann er. 160.000 Euro seien als Spenden geflossen, vor allem in Projekte der Grundschulen, für die abrufbare Beträge bereitgehalten werden. 15.000 Euro habe die Sparkasse locker gemacht, damit die DLRG sich ein neues Auto leisten konnte.

Das eigene Geschäft nannte der Sparkassenchef „recht zufriedenstellend“. Das sei Banker-Jargon, schob er nach. In Umgangssprache übersetzt heiße das „Wir tanzen auf den Tischen“. Der Handel mit Wertpapieren habe ein Plus von 20 Prozent gezeigt. Das Volumen der Kreditvergabe sei um über 80 Millionen Euro gestiegen. Das seien etwa 20 Prozent des Gesamtvolumens. Danach ließ die Sparkasse sich nicht lumpen und Cybulski gab das Büfett frei.

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