zur Navigation springen

Norderstedt : Unfall mit Sportwagen: Zwei Tote, ein Junge verletzt

vom

Schlimmer Unfall am Samstag in Norderstedt: Ein McLaren gerät außer Kontrolle und knallt auf einen Opel. Ein Mann ist sofort tot.

shz.de von
erstellt am 08.Nov.2014 | 16:57 Uhr

Norderstedt | Bei einem schweren Verkehrsunfall sind bei Norderstedt zwei Menschen ums Leben gekommen, ein Junge wurde verletzt. Der Fahrer eines mehr als 200.000 Euro teuren gelben McLaren P11 war am Samstagmorgen aus Hamburg kommend in Richtung Harksheide auf der Schleswig-Holstein-Straße unterwegs. Kurz vor einer Ampel verlor der Mann die Kontrolle über seinen Sportwagen - und geriet nach Erkenntnissen der Polizei bei hoher Geschwindigkeit auf rutschiger Straße in den Gegenverkehr. Dort kollidierte er mit einem schwarzen Opel Corsa. Dessen Fahrer wurde durch den Aufprall sofort getötet. Der Fahrer des McLaren verstarb später im Krankenhaus. Der Junge erlitt ein schweres Trauma.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war das Kind im Rahmen einer Verkaufsveranstaltung für eine Spritztour in den mehr als 600 PS starken Flitzer gestiegen - ans Steuer setzte sich ein 26-jähriger Verkäufer.

Der Sportwagen überschlug sich nach dem Zusammenstoß zwei Mal, das andere Fahrzeug wurde an einer Straßenseite eingeklemmt. Der 26-Jährige starb später im Krankenhaus; der 57 Jahre alte Fahrer des Kleinwagen erlag noch an der Unfallstelle im Wrack seinen Verletzungen. „Der Junge stand extrem unter Schock, er wurde extrem traumatisiert“, berichtete ein Polizeisprecher. Auch die Einsatzkräfte standen bei der lange andauernden Bergung unter großer psychischer Belastung. „Das Kind hat im Auto geschrien, es war kaum zu beruhigen.“

Erst nach vier Stunden wurde die Straße wieder freigegeben. Die Schleswig-Holstein-Straße, eine Verbindung zwischen Hamburg-Nord und Schleswig-Holstein mit einer rund drei Kilometer langen Geraden - sei eine bei Rasern beliebte Strecke, sagte der Polizeisprecher.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert