Natron ausgelaufen : Unfall im Chemieunterricht: Gefahrgut-Einsatz an Lauenburger Schule

In Schutzanzügen wurde die Chemikalie gebunden.

In Schutzanzügen wurde die Chemikalie gebunden.

Der betroffene Schulflügel wurde geräumt, verletzt wurde niemand.

shz.de von
28. Juni 2018, 13:46 Uhr

Lauenburg | Zwischenfall im Chemieunterricht an der Lauenburger Albinus-Gemeinschaftsschule: Einer Lehrerin war am Donnerstagvormittag bei der Demonstration eines Experiments mit Natron ein Behälter kaputt gegangen. Sie wollte die Chemikalie mit Wasser reagieren lassen. Die Flüssigkeit breitete sich aus. „Es gab keine Verletzten, alle betroffenen Schüler wurden gleich betreut“, sagte Schulleiterin Britta Ahnfeldt.

Die Feuerwehr rückte mit Gefahrgut-Spezialisten an, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Der betroffene Flügel der Schule wurde geräumt. „Wir haben es mit einem Stoff zu tun, der nicht eingeatmet werden sollte und bei dem es gilt, Hautkontakt zu vermeiden. Deshalb führt an Schutzanzügen und Atemschutz hier kein Weg vorbei“, berichtete Marko Fischer, Fachwart für Gefahrgut des Kreisfeuerwehrverbandes.

Die Lauenburger Gruppenführer Heiko Raubenheimer und Ralf Eckhoff koordinierten den Einsatz der 20 Feuerwehrleute. Eckhoff: „Wir haben die ausgelaufene Flüssigkeit mit Chemikalienbinder gebunden und die Substanz dann zur fachgerechten Entsorgung aufgenommen.“ Auch die „pneumatische Wanne“, die bei dem Versuch zerstört wurde, sicherten die Einsatzkräfte.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert