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Klaus-Groth-Schule : Zweiter Platz bei Natur-Wettbewerb

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Seit 2007 ist die Klaus-Groth-Schule eine der ausgezeichneten Zukunftsschulen Schleswig-Holsteins. Im Unterricht und im Rahmen von verschiedenen Aktionen und Projekten setzen sich die Schülerinnen und Schüler praxisnah damit auseinander, was zukunftsfähiges Handeln bedeutet.

Zu den Projekten gehört unter anderem die Patenschaft mit der Kulturgemeinschaft über das nationale Geotop Liether Kalkgrube. Der Lernort in der Natur vermittelt nicht nur Wissen über Flora und Fauna, sondern auch nachhaltiges und die Umwelt schützendes Handeln.

Besonders engagieren sich die Jugendlichen der Klasse 8c der Klaus-Groth-Schule bei Pflegemaßnahmen und dem Tag der Artenvielfalt in der Liether Kalkgrube. Die Schüler hörten über ihre Lehrerin Dr. Karen Strenge vom Wettbewerb „Außerschulische Lernorte in der Natur“, ausgeschrieben vom Magazin Schule und dem Online-Portal naturorte.de, und gestalteten eine Wettbewerbs-Bewerbung für ihre Schule, in der sie die Aktivitäten der Schule in der Liether Kalkgrube aufführten. Der Klaus-Groth-Schule und insbesondere der Klasse 8c wurde nun von der Jury der zweite Preis zugesprochen.

Die Jury begründete die Auszeichnung wie folgt: „Mit der Patenschaft für das nationale Geotop Liether Kalkgrube zeigt die gesamte Schule, dass das Thema Naturbildung über verschiedene Klassenstufen hinweg ein fester Bestandteil des Schulcurriculums ist. Die Pflegemaßnahmen und auch die weiteren Engagements zu unterschiedlichen Themen, die Vernetzung mit außerschulischen Organisationen und das neue Inklusionsprojekt zeugen von einem Blick über den Tellerrand hinaus.“

Besonders wurde der Einsatz der Jugendlichen der Klasse 8c hervorgehoben. Denn die Schüler setzen sich jenseits des Pflichtunterrichts als schulinterne Spezialisten für das Geotop durch die Arbeit in einer neu geschaffenen Arbeitsgemeinschaft Liether Kalkgrube ein, betreuen jüngere Schüler bei der Ausrichtung des Tages der Artenvielfalt in der Kalkgrube und engagieren sich sozial für diesen Naturort.

„Hier zeigt sich, dass eine frühzeitige Heranführung an die Natur fruchtet und die Jugendlichen ihre Umwelt als schützenswert erachten und dies auch weitergeben möchten“, heißt es in der Auszeichnungsbegründung.

Das Preisgeld in Höhe von 100 Euro fließt in die Klassenkasse der 8c. Und wie Lehrerin Karen Strenge berichtet, soll ein Teil des Preisgeldes für die kulinarische Versorgung auf einer durch die Klasse 8c geplanten Führung durch die Kalkgrube für Menschen mit Behinderungen eingesetzt werden.

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erstellt am 10.Mär.2016 | 20:23 Uhr

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