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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 13:28 Uhr

Zweifel an Fusions-Nutzen für Tornesch

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Was die Sozialdemokraten selbstbewusst in ihrem Wahlprogramm so formuliert haben: „Tornesch gehört zu den vergleichsweise gut aufgestellten Kommunen in der Region. Wir haben Zugang zur überörtlichen Verkehrsinfrastruktur, haben einen ausgewogenen Mix an Gewerbebetrieben und pflegen wohnbauliche Entwicklung“, fanden sie in der Betrachtung der „Tornescher Stärken“ durch die Fusions-Gutachter bestätigt.

„Was könnte uns eine Fusion mit Uetersen ermöglichen?“, fragen die Tornescher Sozialdemokraten in ihrem Wahlprogramm. „Echte Verheißungen, die den gigantischen bürokratischen Aufwand und die Verfahrenskosten einer Fusion rechtfertigen, sind nicht am Horizont zu erkennen. Aus unserer Sicht sollte der Fusionsvorbereitungsprozess sofort gestoppt werden“, heißt es weiter im Wahlprogramm.

Und das versuchte die Fraktionsvorsitzende Verena Fischer-Neumann in der jüngsten Sitzung des Fusionsausschusses nach Vorlage der Fusions-Prüfungsergebnisse. „Wenn wir hier im Ausschuss mehrheitlich zu der Meinung gelangen, dass eine Fusion keine echten Aussichten bietet, sollten wir sie auch nicht den Ratsversammlungen für Beschlussfassungen für einen Bürgerentscheid empfehlen“, so Verena Fischer-Neumann. Die Uetersener Sozialdemokratin, Bürgervorsteherin Heike Baumann, merkte an, dass sie keine Angst davor habe, dass die neuen Ratsversammlungen nach der Kommunalwahl einen Beschluss zum Bürgerentscheid „einkassieren“ würden. Und die Uetersener Sozialdemokratin Anne-Christin Heinrich betonte: „Egal, was unsere Meinung ist, der Bürger hat das letzte Wort.“ Und auch der Tornescher Grünen-Politiker Helmut Rahn merkte an: „Wir können den Prozess doch nicht anschieben und dann doch nicht den Bürger entscheiden lassen.“

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erstellt am 08.Mär.2013 | 19:46 Uhr

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