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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 16:39 Uhr

Hallenfußball : Zwei Verletzte in Horst

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Geographisch liegt Uetersen in Schleswig-Hol- stein ‒ der TSV Uetersen gehört aber dem Hamburger Fußball-Verband an, der bei seinen Hallenfußballturnieren das Grätschen verbietet. Dagegen gibt es bei Hallenturnieren im Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verband kein Grätsch-Verbot, was am Sonntag beim Hallenkick des VfR Horst um den „Bartels-Cup 2015“ zu zahlreichen Verletzungsunterbrechungen führte.

„Ich habe in den letzten Jahren noch nie so viele Physiotherapeuten und Betreuer auf dem Parkett gesehen wie dieses Mal“, sagte TSV-Co-Trainer Frank Weche, der urteilte: „In Horst wurde Hallenfußball nicht gespielt, sondern gekämpft, denn viele Akteure sind ohne Rücksicht auf Verluste in den Gegner hineinge- grätscht ‒ dass da nicht mehr passiert ist, war ein Wunder!“

Die Uetersener hatten aber zwei Verletzte zu beklagen. Im zweiten Gruppenspiel gegen den BSC Brunsbüttel (aus Schleswig-Holsteins Verbandsliga Nord-West) „erwischte“ es zunächst Lennart Maack, der bei einem Laufduell umgerempelt wurde und sich beim Fallen das Knie verdrehte. „Das sah gar nicht gut aus“, sagte Weche. Kurz darauf war Mario Ehlers klar vor dem BSC-Keeper am Ball, der aber voll durchzog und den Uetersener so umsenste, dass er quer in der Luft lag und hart auf sein Knie stürzte. „Obwohl dies direkt vor den Augen des Schiedsrichters geschah, gab es für dieses brutale Foul nicht einmal eine Zwei-Minuten-Strafe“, schimpfte Weche.

So wurde es fast schon zur Nebensache, dass die Uetersener einen Tag, nachdem sie den „Warsteiner-Cup-Wedel“ des Wedeler TSV gewannen (die UeNa berichteten), in Horst als Gruppen-Vierter den Halbfinal-Einzug klar verpassten. „Sportlich war es natürlich kein erfolgreicher Tag für uns, aber angesichts der Begleitumstände hat sich unser Team vernünftig aus der Affäre gezogen“, sagte Weche.

In einem „guten Auftaktspiel“ (Weche) schlug das Uetersener Landesliga-Team die eigenen 2. Herren (Bezirksliga) durch Tore von Christoph Ketelhohn und Jannek Laut mit 2:0. Darauf folgte eine 0:1-Niederlage gegen Brunsbüttel, die Weche „absolut überflüssig“ nannte. Dann vergaben die Uetersener gegen den TSV Sparrieshoop (Bezirksliga) Chancen en masse und mussten sich, obwohl sie durch ein Eigentor des Gegners in Führung gegangen waren, mit einem 1:1 begnügen. Gegen den Hamburger SV Futsal (Futsal-Verbandsliga Hamburg) egalisierten Laut und Ketelhohn einen 0:2-Rückstand. In der Folge schnupperten beide Teams am Siegtor, das letztlich dem HSV gelang. Zum Abschluss setzte es eine 1:3-Pleite gegen den SV Rugenbergen (Oberliga Hamburg), wobei nach Maik Stahnkes Tor die beiden entscheidenden Gegentreffer erst kurz vor Ultimo fielen.

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erstellt am 28.Dez.2015 | 16:18 Uhr

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