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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 09:49 Uhr

Handball : Zwei treffsichere Trainer

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wann er letztmals selbst ein Handball-Pflichtspiel absolviert hatte, wusste Claas-Peter Schütt nicht mehr ganz genau: „Ich glaube, das war im Jahr 2009, als ich noch den TSV Ellerbek trainiert habe!“ Nach einer vermutlich also fünfjährigen Pause kehrte Schütt am Mittwochabend auf das Parkett zurück und steuerte zwei Tore zum 36:19-Sieg, den die 1. männliche A-Jugend des TuS Esingen im Erstrunden-Nachholspiel des HHV-Erwachsenen-Pokals beim Bezirksligisten HT 16 feierte, bei.

shz.de von
erstellt am 06.Nov.2014 | 19:16 Uhr

Auch Till Krügel, der das Esinger A-Jugend-Bundesliga-Team zusammen mit Schütt trainiert, wirkte als Aktiver mit. Krügel, der seine aktive Karriere in Ellerbek „erst“ im April dieses Jahres beendete, warf ebenfalls zwei Tore. Mit ihren beiden treffsicheren Trainern freuen sich die TuS-Talente, die im Erwachsenen-Pokal als offiziell „3. Männer-Mannschaft“ ihres Vereins teilnehmen, nun auf die Zweitrunden-Partie beim Altrahlstedter MTV Hamburg II. In der Halle am Sievekingdamm, in die die Esinger zwei Wochen zuvor noch vergeblich gereist waren (ein großes Gerüst verhinderte damals die Austragung des Spiels), legten die Hausherren zunächst fünfmal das Führungstor vor, die Gäste glichen aber jeweils zügig aus. In der elften Minute sorgte Mike König vom Kreis für die erste Esinger Führung. Aus diesem 5:6 wurde durch vier TuS-Tore in Folge ein 5:9.

Als dem dezimierten Esinger Team (Jesko Sauerland fehlte verletzt, der an der Hüfte angeschlagene Jan Rabe wurde geschont und der 17-Jährige Benedikt Vollbehr war noch nicht für den Herren-Bereich freigeholt worden) gegen Ende der ersten Hälfte etwas die Puste ausging, wechselte Krügel sich selbst ein. Der frühere Zweitliga-Spieler des SV Henstedt-Ulzburg benötigte etwas Anlauf-Zeit: Seinen ersten Wurf parierte der HT-Torwart, der zweite Versuch ging klar über die Latte. Im dritten Anlauf jagte Krügel den Ball aber ansatzlos zum 10:16 unter die Latte, direkt danach erfolgte der Pausenpfiff.

Kurz nach dem Seitenwechsel gab es einen Siebenmeter für die Esinger. Schütt kam erstmals ins Spiel und setzte den Ball an den rechten Innenpfosten, von wo aus er zum 10:17 ins Netz sprang. Danach zogen die Gäste auf 12:23 davon (43.). „Wir haben einige einfache Tore gemacht“, lobte Schütt, der in der Schlussphase noch einmal das Parkett betrat, nach zwei körperbetonten Abwehraktionen aber eine Zeitstrafe erhielt. „Der Gegner ist nur an mir abgeprallt“, so Schütt, der aber klarstellte: „Es ist mir lieber, die Schiedsrichter pfeifen bei einem so klaren Leistungsunterschied kleinlich, als dass sich jemand verletzt!“ Wieder auf dem Parkett, erzielte Schütt von halbrechts aus das 18:33, was den größten Applaus des Abends von der mitgereisten Esinger Anhängerschaft zur Folge hatte.

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