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Flugplatz in Heist : Zwei Tote nach Flugzeugabsturz

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Schrecklicher Flugzeugunfall gestern Vormittag im Heistmer Wald. Ein einmotoriges Sportflugzeug vom Typ „Cessna 172“ (Skyhawk) ist aus bislang ungeklärter Ursache nur wenige hundert Meter vom Heistmer Flugplatz entfernt, abgestürzt. Dabei kamen beide Flugzeuginsassen, der Pilot und eine Frau, ums Leben. Nach der Spurenlage ist nicht auszuschließen, dass es bei der Maschine in geringer Höhe zu einem Strömungsabriss gekommen ist, wobei ein Flächenflieger unweigerlich ins Trudeln gerät und nahezu senkrecht abstürzt. Bekannt ist, dass das Flugzeug vom Flughafen in Heist gestartet war und dort planmäßig auch wieder landen wollte.

shz.de von
erstellt am 07.Aug.2013 | 19:19 Uhr

Die Kriminalpolizei und die Bundesermittlungsbehörde für Flugunfälle sind eingeschaltet und mit den Untersuchungen zur Unglücksursache befasst. Nach UeNa-Informationen hatte eine Reiterin den Flugzeugabsturz beobachtet und die Rettungskräfte alarmiert, die die genaue Absturzstelle jedoch erst einmal finden mussten. Bundespolizisten halfen mit einem Hubschrauber bei der Suche, konnten aber auch aus der Luft kein größeres Schadensbild erkennen.

Die beiden Toten wurden von einem Bestatter geborgen, nachdem die Unfallstelle von den zuständigen Behörden freigegeben worden war. Das Technische Hilfswerk begann noch gestern mit der Bergung der Cessna.

Bei dem Flugzeugtyp handelt es sich um den meistgebauten der Welt. Betrieben wird die Maschine hauptsächlich von Flugschulen, Vereinen und Privatpersonen. Mit einer Cessna 172 ist Matthias Rust von Heist aus 1987 auf dem Roten Platz in Moskau gelandet.

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