Kulturgemeinschaft : Zwei tolle Abende mit Suur Supp

Die Besucher der beiden Veranstaltungen des Suur Supp Etens, zu denen die Kulturgemeinschaft am 25. und 26. April in die Diele des Heimathauses eingeladen hatte, kamen wie gewohnt nicht nur kulinarisch auf ihre Kosten. Das vor und nach der Suppe „servierte“ Programm op Platt bot beste Unterhaltung und gab Einblick in die Arbeit der Plattdüütschen Krinks und der Esner Danzmüüs.

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28. April 2013, 21:36 Uhr

An beiden Abenden eröffneten die Kinder aus den drei Tanzgruppen von Valentina Holz den Veranstaltungsreigen mit phantasievollen Choreografien und ebenso phantasievollen Kostümen. Nach den jungen tanzenden Kulturgemeinschaftsmitgliedern standen die Mitglieder des Kinder- und Jugendkrinks auf der Bühne. Unter Leitung von Hannelore Körner hatten sie ein Stück op Platt einstudiert, in dem es um Fluch und Segen der Handy- und Smartphone-Nutzung ging. Die Idee und die Texte für „Amadeus“ hatten die Krinkmitglieder gemeinsam mit Hannelore Körner erarbeitet.

Auch Hannelore Körner spielte mit und hatte, wie auch die Kinder und Jugendlichen, sichtlich Freude am Agieren auf der Bühne. Die junge Generation, die sich ein Leben ohne Twitter, Facebook und Google nicht vorstellen kann, gab der „älteren Dame“ geduldig Auskunft und fiel dank mobiler Internet-Nutzung nicht auf den betrügerischen Auktionator herein, der ein „wertvolles“ Bild von einem Maler namens „Amadeus“, den es jedoch gar nicht gab, verkaufen wollte. Die Mitglieder des Erwachsenen-Krinks unter Leitung von Uwe Ullmann und Rita Genz standen nach dem Suur Supp Eten auf der Bühne mit den Sketchen „Koffi bi Frida Krause“, „De hund hett mi beten“ und „Dat Telefon“. Traditionell gemeinsam sangen die Veranstaltungsbesucher mit den Programmgestaltern das Suur Supp-Lied.

Den Solopart hatte kurzfristig Johanna Kastendieck aus dem plattdüütschen Krink übernommen. Die ehemalige Liekedelerin wurde von Hannelore Körner am Akkordeon begleitet. Als Küchenfeen sorgten Sieglinde Limpert, Ingrid Lehmann und Ingrid Hansen für das Gelingen der Veranstaltungen. Am ersten Abend brachten sie 120 Liter Saure Suppe aus der Elmshorner Margarethenklause auf die Tische, am zweiten Abend 80 Liter. Erika Brumm hatte bei den organisatorischen Vorbereitungen mitgeholfen, Jörg Schädler und sein Sohn Maik sorgten für den Getränkeausschank und die Männer vom Arbeitskreis I hatten die Tische und Stühle aufgestellt. „Ich danke allen, die beim diesjährigen Suur Supp Eten mitgeholfen haben. Es waren wieder zwei schöne Abende“, brachte der Erste Vorsitzende der Kulturgemeinschaft Harald Schulz seinen Dank zum Ausdruck.

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