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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 00:23 Uhr

Fußball : Zwei späte Gegentreffer

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Gleich fünf Gegentreffer hatten die 2. Herren des TSV Uetersen zuletzt am 27. März im Derby beim Vorletzten SV Lieth kassiert, sogar sieben waren es zwei Wochen zuvor (1:7 in Niendorf). Angesichts dieser Defensivschwächen konnte einem Angst und Bange werden, als die TSV-Reserve am Ostermontag den Spitzenreiter HEBC, der mit 64 Toren in 24 Spielen den mit Abstand besten Angriff der Bezirksliga stellte, empfing. Doch dann hielten die Rosenstädter 75 Minuten lang die Null ‒ und mussten sich erst durch zwei späte Gegentreffer mit 0:2 geschlagen geben.

shz.de von
erstellt am 06.Apr.2015 | 20:24 Uhr

„Wir können unseren Spielern nichts vorwerfen“, so TSV-Co-Trainer Marcel Reinke, der berichtete: „Wir haben in erster Linie auf eine sichere Abwehr gesetzt, und das ist auch 75 Minuten lang aufgegangen. Außerdem hat jeder für jeden gekämpft ‒ das war vorbildlich!“ Die Gäste aus Hamburg-Eimsbüttel zogen zwar vor hundert Zuschauern von Beginn an ihr Pressing auf, klare Torchancen konnten sie sich dabei aber kaum erspielen. TSV-Torwart Andre Huppertz vollbrachte seine größte Rettungstat, als er einen Kopfball seines Mitspielers Christian Kilb, dessen Klärungsversuch nach einer gegnerischen Freistoßflanke nach hinten losging, über die Latte lenkte. „Sonst wäre der Ball wohl reingegangen“, gab Kilb zu.

Auf der Gegenseite besaß Kilb eine von nur zwei Torchancen der Uetersener, die im Spiel nach vorne harmlos blieben: Sein 22-Meter-Schuss geriet in der zweiten Halbzeit etwas zu hoch. Die einzige Gelegenheit im ersten Durchgang vergab Philipp Ehlers, der einen Schritt zu spät kam und den Ball deshalb nicht mehr richtig über HEBC-Keeper Axel Möring lupfen konnte. Philipp Ehlers spielte nach seiner Verletzungspause erstmals in diesem Jahr 90 Minuten durch. Die beiden anderen Liga-Leihgaben Florian Blaedtke und Kirill Shmakov trugen dazu bei, dass die Abwehr der TSV-Reserve sicher stand.

In der 75. Minute ging der Tabellenführer aber trotzdem in Führung: Nach einem guten Gäste-Angriff stand Maximilian Kopp im Rückraum frei und versenkte den Rückpass zum 0:1. „Da haben wir einmal geschlafen und der Gegner hat dies sofort ausgenutzt“, so Reinke. Um noch zum Ausgleich zu kommen, stellten die Uetersener in ihrer Abwehr auf eine Dreierkette um und öffneten sich etwas. Dies nutzten die Gäste zum 0:2 (Roge- rio Almeida Ferreira/86.).

„Schade, dass wir für unsere Leistungssteigerung nicht wenigstens mit einem Punkt belohnt worden sind“, klagte Reinke, der nach dem Nachholspiel einen Blick auf das Klassement warf und urteilte: „Um nicht noch einmal richtig um den Klassenerhalt zittern zu müssen, sollten wir unser nächstes Spiel beim TSV Sparrieshoop gewinnen!“

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