Polizeistation : Zwei Neue im Polizeiteam vor Ort

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Sie wurden von ihren Kolleginnen und Kollegen herzlich aufgenommen und sind nun dabei, sich an den Polizeidienstalltag in Tornesch zu gewöhnen: Polizeimeisterin Leandra Steiner und Polizeiobermeister Matthias Schmidt gehören seit 1. Oktober zum Team der Polizeistation Tornesch. Die beiden „Neuen“ haben die Plätze von Nina Schaup (Mutterschutz) und Jana Piening (wunschgemäße Versetzung nach Lübeck) eingenommen.

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11. Oktober 2011, 21:22 Uhr

Stationsleiter Polizeihauptkommissar Hans-Otto Crantz ist froh, dass die Stellen nachbesetzt wurden und somit weiterhin 13 Polizeikräfte für den etwa 16000 Einwohner umfassenden Bereich Tornesch, Heidgraben und Groß Nordende zur Verfügung stehen. Mit Matthias Schmidt hat er einen erfahrenen Polizisten in sein Team bekommen. Der 31 Jahre alte Polizeiobermeister kam nach seiner Ausbildung 2004 in das Polizeibezirksrevier Pinneberg und arbeitete dort sieben Jahre in der Verkehrsüberwachungsdienst-stelle im Bereich Lkw- und Gefahrgutkontrolle. Außerdem sammelte er Erfahrungen auf dem Gebiet der Drogenerkennung im Straßenverkehr. Auf eigenen Wunsch hin wollte er sich nun neuen polizeilichen Aufgaben mehr in der Nähe seines künftigen Wohnortes stellen. „Ich freue mich, hier in Tornesch zu sein“, so Matthias Schmidt. Und auch Stationsleiter Hans-Otto Crantz freut sich. Denn nun hat er einen „Drogenerkenner“ vor Ort, der seine Erfahrungen einsetzen und an die Kollegen weitergeben wird. „Es ist schwierig zu erkennen, ob jemand unter Einfluss von Drogen fährt. Gut, dass wir jetzt jemanden mit Kenntnissen dazu haben“, so Polizeihauptkommissar Hans-Otto Crantz. Er verweist darauf, dass Statistiken ein Zurückgehen des Fahrens unter Alkohol, aber eine Zunahme des Fahrens unter Drogeneinfluss verzeichnen.

Mit 19 Jahren ist Polizeimeisterin Leandra Steiner das „Küken“ in der Polizeistation. Sie hat erst vor acht Monaten die Polizeischule in Eutin beendet und danach erste Erfahrungen als Polizistin auf Sylt gesammelt. Nach dem „Inseleinsatz“ macht sie sich nun in der Tornescher Polizeistation mit der Basisarbeit vertraut. „Ich musste erst einmal auf der Karte nachschauen, wo Tornesch liegt“, gesteht die junge Frau und merkt an, dass nach dem Trubel auf Sylt der Polizeialltag in Tornesch eher ruhig, aber durchaus abwechslungsreich ist. Sie und ihre drei Kolleginnen in der Polizeistation bilden zu den neun Kollegen nun ein Polizistinnen-Quartett.

In den ersten Tagen ihres Dienstes erlebten die beiden „Neuen“ noch nichts Spektakuläres. Was sie freut, ist die nette Aufnahme im Team der bürgernahen Tornescher Polizei und die Offenheit der Bürgerinnen und Bürger vor Ort, mit denen sie bereits Kontakt hatten.

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