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Gemeindevertretung : Zwei neue Baugebiete für Holm

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Dorf soll weiter wachsen. Während der jüngsten Gemeindevertretersitzung sind gleich zwei Neubaugebiete auf den Weg gebracht worden. Die Planungen für Nummer eins starten sofort, das zweite Gebiet soll anschließend in Angriff genommen werden.

shz.de von
erstellt am 27.Mär.2012 | 21:14 Uhr

Einen Bebauungsplan für den Innenbereich zwischen Bredhornstraße, Lehnweg und Hauptstraße haben die Politiker für einen privaten Investor aufgestellt. „Die Fläche befindet sich im Wandel“, erklärte Bürgermeister Walter Rißler. Derzeit wäre dort auch nicht- störendes Gewerbe im Rahmen eines Mischgebietes möglich.

Die Kommunalpolitiker wollen daraus aber ein reines Wohngebiet machen. Die Verdichtung des Innenbereiches ist aus ihrer Sicht sinnvoll. Während der vorherigen nicht-öffentlichen Bauausschusssitzung war das Projekt ausführlich beraten und dem Investor ein paar Änderungen vorgegeben worden. Die lagen zur Gemeindevertretersitzung vor. 1,2 Hektar umfasst das neue Wohngebiet. 24 Wohneinheiten sollen dort geschaffen werden. Grundstücke für acht Einzel- und acht Doppelhäuser sind vorgesehen. Die Erschließung erfolgt über einen Weg Richtung Bredhornstraße. Zwei Fußwege sind geplant, einer zum Lehmweg und einer Richtung Nordosten in die Feldmark. Ein Spielplatz sei nicht vorgesehen, erklärte der Bürgermeister. Dafür gibt es einen verkehrsberuhigten Platz in der Mitte, auf dem nicht nur Autos parken sollen, sondern auch Kinder Fußball spielen und Feste gefeiert werden können.

„Das spricht an“, lobte Rißler das neue städtebauliche Konzept. Die Kosten des Verfahrens wird der Investor tragen. Mit dem Aufstellungsbeschluss startet ein Verfahren, in dessen Rahmen sich nicht nur Behörden, sondern auch Bürger zu dem Vorhaben äußern können. Der Holmer Flächennutzungsplan wurde während der Sitzung im Haus der Gemeinde nicht nur für das Areal zwischen Bredhornstraße und Lehmweg geändert, sondern auch für einen Grund an der B431 hinter der jetzigen Bebauung in nördlicher Richtung. Er grenzt an die Esso-Tankstelle sowie die Baumschule Ringel an. Das Gebiet ist 1,5 Hektar groß, wobei es dort Grundstücke gibt, die bereits bebaut sind.

Der Besitzer will die Fläche an die Gemeinde verkaufen. Ein gemeindliches Neubaugebiet ist dort vorgesehen. „Wir haben bereits wieder eine Bewerberliste“, erklärt Rißler die Notwendigkeit. In eineinhalb bis zwei Jahren könnte das Projekt angegangen werden.

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