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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 13:12 Uhr

Kreiswahl : Zwei große Wahlverlierer

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Schon relativ früh, während die ersten Hochrechnungen aus den Gemeinden und Städten des Kreises Pinneberg hereinkamen, zeichnete sich ab, wer einer der großen Verlierer der Kreiswahl 2013 sein würde: Denn mit einem Stimmenverlust von über 5 Prozentpunkten verlor die FDP fast die Hälfte ihrer Wähler der letzten Kreiswahl im Jahre 2008. Ebenfalls relativ schnell klar war, wohin die Stimmen gewandert waren.

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erstellt am 26.Mai.2013 | 22:28 Uhr

Nämlich zum einen zu den beiden großen Parteien SPD und CDU, wo die Christdemokraten um rund 0,4 Prozentpunkte auf 39,2 Prozent zulegen konnten, während die SPD allerdings um satte drei Prozent auf 30,8 Prozent gelangte. Zum anderen waren aber klarer Gewinner des Abends die Kreis-Grünen, die mit einem Zuwachs von ebenfalls fast drei Prozent das Ergebnis um fast 23 Prozent steigern konnten. Die erstmals mit angetretenen Piraten erreichten 2,2 Prozent womit sie klar unterhalb der Linken blieben, die mit 2,5 Prozent der zweite große Verlierer des Abend waren und über die Hälfte ihrer Stimmen verloren. Vor fünf Jahren holten die Linken noch 5,8 Prozent. Die NPD erreichte nur ein Prozent. Federn lassen musste auch die Kreiswählergemeinschaft. Das Ergebnis von 2,6 Prozent steht in keinem guten Verhältnis zum Ergebnis von vor fünf Jahren mit 3,8 Prozent. Unter „ferner liefen“ muss sich der SSW einordnen, der mit 0,1 Prozent keine Rolle spielen dürfte.

In den Einzelergebnissen für die Direktkandidaten der im Kerngebiet Uetersens liegenden Wahlkreise gab es folgende Ergebnisse: Im Wahlkreis mit der Nummer 8, Haseldorf/Moorrege I, wo die CDU fast 50 Prozent errang, konnte sich demnach Marco Bröcker von den Christdemokraten gegen Ulrich Rahnenführer von der SPD durchsetzen. Den Wahlkreis neun – Moorrege II/Uetersen I – holte CDU-Mann Veith Ghiladi, der sich gegen Kay-Uwe Dohrn von der SPD durchsetzte. Für den Wahlkreis Nummer zehn, Uetersen II, zieht Thorben Langhinrichs von der CDU in den Kreistag ein. Er verwies den SPD-Mann Norbert Vahl auf Rang zwei.

Nur aus Tornesch kann die SPD von diesen vier Wahlkreisen einen der Ihrigen in den Kreistag schicken: Dort setzte sich Horst Lichte gegen Erhard Wasmann von der CDU durch. Ole Schröder, der ebenfalls gespannt in der Menge stand, erklärte schon recht bald am Abend: „Wir haben unser Wahlziel klar erreicht. Das hätte ich nicht gerechnet.

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