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Ansgarkreuz für Udo Tesch : Zuverlässigkeit ist das, was zählt

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Udo Tesch wurde am Sonntag während eines Gottesdienstes von Propst Thomas Drope das Ansgarkreuz verliehen. Das ist die höchste Auszeichnung des Kirchenkreises für ehrenamtliches Engagement. Tesch gehört dem Kirchenvorstand der Erlöserkirchengemeinde seit 43 Jahren an. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es im benachbarten Gemeindesaal einen Empfang.

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erstellt am 14.Mai.2013 | 17:30 Uhr

Dort wurden noch einmal die Verdienste des Ausgezeichneten gewürdigt. Neben dem Propst unterstrichen die drei Pastoren der Gemeinde, Almuth Bretschneider, Johannes Bornholdt und Christian Hild, ihre Hochachtung vor den Leistungen Teschs. Johannes Bornholdt nutzte die Gunst der Stunde und gratulierte dem Heidgrabener Bürgermeister zu dessen 80. Geburtstag, den er nur einen Tag zuvor feiern durfte. Es folgte ein musikalisches Ständchen aller Gratulanten.

Tesch ergriff ebenfalls das Wort. In Pommern geboren liege ihm das Dickköpfige nun einmal. Beharrlichkeit, Beständigkeit und Zuverlässigkeit seien Attribute, die viel besser auf den Jubilar passten, so die Anwesenden.

Das kirchliche Engagement liege bei ihm in der Familie, bekannte Tesch, der seine Lebensgeschichte kurz skizzierte, die, insbesondere während der Zeit der Flucht von Ost nach West, auch von viel Leid geprägt war. Er habe sich damals geschworen, das Leid, wie es der Krieg verursacht hatte, nie wieder zuzulassen. Sein Engagement sei auch diesbezüglich abzuleiten. Den Anschluss zur Kirche habe er in Wilster bei der dortigen evangelischen Jugend erhalten. Und diese Verbindung sei bis heute geblieben. „Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand“, leitete Bornholdt zur Laudatio über. „Ich habe Sie als einen Mann erlebt, der viel Verstand hat“, so der Pastor. Ihm sei Udo Tesch stets ein guter Ratgeber gewesen, insbesondere im Kirchenvorstand. Johannes Bornholdt überreichte ihm einen Gutschein für einen Cafébesuch – natürlich in Heidgraben. Vom Kirchengemeinderat gab es ebenfalls einen Gutschein. Damit die Runde im Café ein wenig größer ausfallen könne, formulierte Kirchenvorstandsmitglied Kuno Klein stellvertretend.

Alle Gäste erhoben anschließend das Glas und dankten Tesch für das Geleistete.

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