ToAll : Zuschauer begeistert

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Mit den Worten „Wir sind wieder hier, wiederholen uns aber nicht, sondern haben ein neues Programm zusammengestellt und hoffen, dass Sie viel Freude daran haben“, stimmte Fontaine Burnett die gut 60 Besucher der ToALL-Veranstaltung auf den Musik-Abend Themes II ein.

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26. November 2012, 20:52 Uhr

Die Besucher hatten nicht nur Freude an den von Fontaine Burnett (Gesang und Gitarre) und Alexander Krol (Klavier) zu verschiedenen Themen in unterschiedlichen Musikstilen gespielten Werken der Klassik und der Unterhaltung: Sie waren begeistert. Einige Veranstaltungsbesucher hatten bereits im vergangenen Jahr den Musikabend Themes I miterlebt und wussten um das musikalische Feuerwerk, das die beiden Musiker zu entfachen wissen. Und diejenigen, die zum ersten Mal den Mix der Musikstile und Kulturen miterlebten, kamen aus dem Staunen nicht heraus. Denn die Einfälle der beiden Musiker, zu den Themen „Transportmittel“, „Städte“ oder „Familienleben“ klassische Klaviermusik, Pop, Blues, Swing, Gospel oder Wiegenlieder zu mixen, sorgten immer wieder für Überraschung und die Professionalität des Vortragens für Beifallsstürme und Bravo-Rufe.

Der in Tornesch lebende, weit gereiste Musiker, Sänger und Songwriter mit internationaler Studio- und Bühnenerfahrung Fontaine Burnett ließ in Themes II natürlich die ihm eigenen US-Traditionen von Blues, Gospel und Spiritual einfließen und der Pianist und Musikpädagoge Alexander Krol, der als Klavierdozent, Solist und kammermusikalischer Begleiter tätig ist und in Tornesch die Musikschule Krol führt, die klassische russische Klaviertradition.

Mit dem „Tschu Tschu“-Boogie, den Fontaine Burnett mit einer kleinen Textabwandlung auch am Tornescher Bahnhof halten ließ, gaben die beiden Vollblutmusiker einen fulminanten Auftakt. Nach den flotten Tönen folgten leise, und zwar das „Gondellied“ aus der Venedig-Liederreihe von Felix Mendelssohn Bartholdy, gespielt von Alexander Krol. Gemeinsam und solistisch brillierten die beiden Musiker auf ihren Instrumenten. Fontaine Burnett führte durch das Programm, sang, entlockte seiner Gitarre hier und da auch gekonnt Percussion-Töne und ließ die Ukulele erklingen. So zum Beispiel bei der klassischen Variante von „Somewhere, over the rainbow“ aus der „Zauberer von Oz“. Und in der von Kamakawiwo’ole bekannt gewordenen hawaiischen Version spielte auch Alexander Krol, erstmals öffentlich, wie Fontaine Burnett hochachtungsvoll betonte, auf einer Ukulele mit. Die Zuhörer wurden einbezogen, um Trommelrhythmen zuzuordnen und erfuhren, dass beim Klavier auf Tastendruck über eine spezielle Mechanik Hämmerchen gegen Saiten geschlagen werden und das Klavier somit auch ein Schlaginstrument ist, was Alexander Krol mit dem kraftvollen und temporeichen Spiel der „Argentinischen Tänze“ eindrucksvoll unter Beweis stellte. Den Rufen nach Zugaben entsprachen Fontaine Burnett und Alexander Krol mit dem Beethoven-Lied „Ich liebe Dich, so wie Du mich“ und dem Wiegenlied „Guten Abend, gut’ Nacht“.

„Mit diesem Konzert hatten wir einen tollen ToAll-Jahresabschluss“, so ToAll-Vorsitzender Hanfried Kimstädt. Die Konzertbesucher sahen das auch so und dankten den beiden Musikern mit kräftigem Applaus.

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