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Neujahrsempfang : Zusammenhalt stärkt die Kommune

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Einladung zum Neujahrsempfang der Gemeinde waren diesmal besonders viele Heidgrabenerinnen und Heidgrabener gefolgt. Sie nutzten die Gelegenheit, ihrem Bürgermeister Udo Tesch die Hand zu schütteln und ihm gute Wünsche für Gesundheit auszusprechen. Denn der Neujahrsempfang mit Ansprache war für den 80 Jahre alten Bürgermeister Udo Tesch (SPD) nach mehrmonatiger krankheitsbedingter Abwesenheit der erste öffentliche Auftritt.

Die Heidgrabenerinnen und Heidgrabener sowie die Bürgermeister und kommunalpolitischen Vertreter der Umlandkommunen, die ebenfalls zahlreich erschienen waren und Udo Tesch alles Gute wünschten, erlebten eine generationsübergreifende Veranstaltung mit flotten Darbietungen der Mädchen-Tanzgruppe aus dem Sportverein unter Leitung von Melina Pfeiffer und Maureen Rüter sowie Gesangsbeiträgen der Heidgrabener Liedertafel. Unter Leitung von Regine Winkler-Kopper brachten die Sängerinnen und Sänger unter anderem ein Friedenslied mit Solo in russischer Sprache und ein traditionelles französisches Lied, mit dem sie auf das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen Heidgraben und Challes aufmerksam machten, zu Gehör.

Traditionell erfolgte der Veranstaltungsauftakt mit einem Klavierstück. Diesmal war es Antonia Becker, die ihren Opa Bürgermeister Udo Tesch vor Freude strahlen ließ. Viele Neujahrsempfänge hatte ihr nun studierender Bruder Dario Becker am Klavier eröffnet. Udo Tesch dankte allen, die an der Ausrichtung des Neujahrsempfangs mitgewirkt haben und er dankte vor allem seinem Ersten Stellvertretenden Bürgermeister Egbert Hagen (CDU), der gemeinsam mit weiteren Gemeindepolitikern in den drei Monaten der Abwesenheit des Bürgermeisters die Interessen der Gemeinde vertreten und die Geschicke gut gelenkt hatte. In seiner Ansprache war Udo Tesch auf die Heidgraben-Ereignisse 2013 eingegangen, zu denen die Einführung der Offenen Ganztagsschule und die Fertigstellung des Kindergartenanbaus mit der Einrichtung von zehn Krippenplätzen gehörten.

In Richtung Bundespolitik, auf dem Heidgrabener Jahresempfang vertreten durch den SPD-Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann, merkte Udo Tesch jedoch an: „Der Bund hatte zwar ein Programm für Krippenplätze aufgelegt, aber die finanzielle Unterstützung war gering. Bei 400000 Euro Bauvolumen nur 33000 Euro Zuschuss zu erhalten, ist nicht viel. Da muss der Bund künftig mehr machen.“ Und auch an den Kreis gerichtet sparte Tesch nicht mit Kritik. „Mit zu viel Landschaftsschutzgebieten macht man eine Kommune kaputt. Wir möchten gerne weitere Flächen für Wohnen und Gewerbe ausweisen können.“ Udo Tesch verlas Ehrungen für Silke Reuß-Hennschen und Ines Görmann, Kirsten Hollander-Willms und Anke Rühlow.

Bewegende Dankesworte für die Unterstützung der „Aktion gegen Krebs“ sprach die 16-jährige „Schiedwatterin“ Mette Hollander-Quast.

Vorhaben: Baugebiet am MarktTreff / Sportanlage

Auch auf die Verzögerungen bei der Fertigstellung des MarktTreffs, bedingt durch Bürokratie und unzuverlässige Handwerkerfirmen, ging der Bürgermeister ein und nannte als Ziel, im Mai den MarktTreff eröffnen zu wollen. Erfolgreich sei bereits der Verkauf von 50 Baugrundstücken in künftiger Nachbarschaft zum MarktTreff über die Baugenossenschaft Adlershorst verlaufen. Als Investitionsvorhaben für 2014 nannte der Bürgermeister den Bau des Sport- und Freizeitzentrums mit Zusage der Gemeinde, den Sportverein finanziell zu unterstützen. „Auch an und in unserem 1898 errichteten Schulgebäude sind Sanierungsmaßnahmen von etwa 300000 Euro notwendig. Wir hoffen auf Fördergelder und wir hoffen auch auf die Gründung eines Verbandes zur Breitbandversorgung“, so Tesch.

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erstellt am 26.Jan.2014 | 18:34 Uhr

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