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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 19:49 Uhr

Versammlung : Zusammenhalt in der Region zeigen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Mitglieder des Zweckverbands „Integrierte Station Unterelbe“ haben sich erneut die Mitgliederwerbung auf die Fahnen geschrieben. Zum einen geht es darum, den „Zusammenhalt in der Region zu festigen“, wie Thorsten Rockel, Bürgermeister der Gemeinde Seestermühe, formulierte, zum anderen darum, finanziell gut gerüstet zu sein - zumal das Elbmarschenhaus, das von der Integrierten Station Unterelbe (ISU) getragen wird, langsam in die Jahre kommt.

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2015 | 19:39 Uhr

Weitere Themen der Sitzung des Zweckverbands „Integrierte Station Unterelbe“ im „Haseldorfer Hof“ waren der Haushalt für das Jahr 2016 sowie die Berichte von Verbandsvorsitzendem Uwe Schölermann und Elbmarschenhaus-Leiterin Edelgard Heim. „Wir werden einen weiteren Vorstoß machen und die Gemeinden, die im Vereinsgebiet liegen und noch nicht Mitglied im Zweckverband sind, einladen, um sie von den Vorteilen einer Mitgliedschaft zu überzeugen“, so Schölermann.

Der Zweckverbandsvorsitzende wies in seinem Bericht daraufhin, dass Almut Roos, die als Elbmarschenhaus-Mitarbeiterin Kontakte zu den Zweckverbandsgemeinden aufgebaut hatte, seit zwei Monaten nicht mehr zum Team gehört. Er mahnte an: „Die Betreuung muss erneut aufgebaut werden. Die Erwartungshaltung der Kommunen ist groß.“

In ihrem Bericht ging Heim auf die im Oktober von ihrem Team selbst ausgeführte Renovierung des Elbmarschenhauses ein. Die Leiterin des Kommunikationszentrums, das sich als Vernetzer von Umwelt- und Tourismusinteressen versteht, erinnerte an Schnittkurse im Obstgarten Haseldorf, durch die freiwillige Helfer gewonnen werden konnten sowie an Sonderausstellungen, die die Elbmarschenhaus-Mitarbeiter jeweils mit einem Veranstaltungshöhepunkt verknüpften. Beispielsweise wurde die Bilderausstellung „Der kleine Kohn“ mit einer geführten Wanderung durch das Naturschutzgebiet zu dem kleinen Leuchtturm von Julssand vor Hetlingen verbunden. Es gab zahlreiche Aktivitäten für Kinder und so konnte Heim auf steigende Besucherzahlen verweisen. Sie machte darauf aufmerksam, dass in absehbarer Zukunft Reparaturen an dem Gebäude, in dem das Elbmarschenhaus seit zehn Jahren zu Hause ist, anstehen werden. Daraufhin wurde nach kurzer Beratung einstimmig beschlossen, die Unterhaltsaufwendungen für das Haus von bisher 500 Euro auf jetzt 1000 Euro zu erhöhen. Das Gebäude war dem Zweckverband in den ersten fünf Jahren miet- und pachtfrei vom Eigentümer Udo Prinz von Schoenaich-Carolath-Schilden überlassen worden. Dafür müssen alle Reparaturkosten, die bis zum Auslaufen des Mietvertrages im Jahr 2024 anfallen, vom Mieter getragen werden. „Der Prinz ist bisher sehr großzügig mit anfallenden Kleinreparaturen umgegangen, aber er ist nicht dazu verpflichtet“, so Heim.

Nachdem Verwaltungsmitarbeiter Stephan Tronnier das Verwaltungsbuchführungsverfahren Doppik vorgestellt hatte, verabschiedete die Versammlung einstimmig den Etat für das kommenden Jahr.

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