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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 17:21 Uhr

Konzert : Zum Blues gehört immer auch Ekstase

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Er hat den Blues und er ist soooo sympathisch“, sagte eine Konzertbesucherin begeistert. Die Rede war von Abi Wallenstein. Tatsächlich gewann das Hamburger Blues-Urgestein die Zuneigung der Zuhörer mit seiner rauen Stimme und seinem coolen Charme im Sturm. Abi Wallenstein war auf Einladung von Manuela Fritz nach Uetersen gekommen. Seit zehn Jahren führt sie das Café „Langes Mühle“ im Mühlenstumpf auf dem Museumsgelände Langes Tannen. Sie nahm den runden Café-Geburtstag zum Anlass, um mit Familie, Freunden und Gästen zu feiern. Für die Gastgeberin war es ein rundum gelungener Abend. Die Gäste mochten Abi und Abi die Gäste. Dementsprechend hätte die Stimmung nicht besser sein können.

Die Museumsscheune war bis auf den letzten Platz besetzt. Als der Sänger unaufgeregt auf einem Hocker auf der Bühne Platz nahm und ohne Verstärker „Sugar Mama“ anstimmte, wurde bereits zurückhaltend mit den Füßen mitgewippt. Nach seinem Hinweis, dass Blues immer etwas mit Ekstase zu tun habe, gab es zunächst Lacher und dann kein Halten mehr – es wurde ausgelassen mitgesungen, mitgeklatscht und mitgeschnippt.

In der zweiten Konzerthälfte unterstützte Kontrabassist Alfred Pelzer, vielen Uetersenern von Auftritten im „Taps“ und im „Black Cherry“ bekannt, den Hamburger Musiker, der 2013 zum dritten Mal mit dem German Blues Award ausgezeichnet wurde und seit fast 50 Jahren auf der Bühne steht. Wallenstein begleitete sich selbst auf seiner aus dem Jahr 1957 stammenden Gitarre und sang eigene Stücke und Coversongs – unter anderem von J.B. Lenoir, der Clearwater Revival Band und den Rolling Stones.

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erstellt am 20.Jan.2014 | 21:12 Uhr

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