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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 11:36 Uhr

Fussball : Zum 4:2-Sieg gekontert

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am 17. Dezember 1963 hatte starker Nebel im Volksparkstadion zum ersten von bislang sieben Spielabbrüchen in der 1. Bundesliga geführt: Die Partie zwischen dem Hamburger SV und Borussia Dortmund musste beim Stand von 2:3 abgebrochen werden. Ähnliches schien am Sonntag im Kreisliga-Topspiel zwischen den 1. Herren des Heidgrabener SV und dem 1. FC Quickborn zu drohen, als kurz vor der Pause immer mehr Nebelschwaden von den angrenzenden Feldern auf den Kunstrasenplatz an der Uetersener Straße zogen. „Nach der Pause hatte sich der Nebel aber zum Glück wieder verzogen“, sagte Ove Hinrichsen.

shz.de von
erstellt am 22.Feb.2016 | 20:43 Uhr

Der Heidgrabener Trainer hatte seinem Team verordnet, tief und kompakt zu stehen sowie bei Ballgewinnen schnell umzuschalten ‒ und diese Kontertaktik ging auf. „Die Quickborner hatten mehr Ballbesitz, aber wir waren effektiver“, frohlockte Hinrichsen, dessen Elf in der 20. Minute in Führung ging: Manuel Maresch fand von rechts aus der eigenen Spielfeldhälfte mit einem Diagonalpass Philippe Schümann, der frei auf den FCQ-Keeper zulief und zum 1:0 ins lange Eck einschob.

„Danach hatten wir in einigen Situationen das nötige Glück“, sagte Hinrichsen mit Verweis darauf, dass die Gäste knapp das 1:1 verpassten, als Colin Heath nach einem flach hereingegeben Eckstoß zum Torschuss kam, der auf der Linie stehende Manuel Maresch diesen aber abwehrte. „Davon abgesehen haben wir über die gesamte Spielzeit nicht viel zugelassen“, so Hinrichsen, der es „entscheidend“ nannte, dass die Quickborner kaum zu Torabschlüssen kamen.

Zwar verwandelte Alexander Keck einen von HSV-Verteidiger Tjorben Fülscher an Colin Heath verwirkten Foulelfmeter zum 1:1 (53.), doch darauf antworteten die Heidgrabener mit einem Doppelschlag. Zunächst flankte Tim Siebels einen Freistoß von halblinks auf den langen Pfosten, wo Tim Lübberstedt zum Kopfball kam; diesen ließ der FCQ-Keeper nach vorne abklatschen und Marcel Rochelt drückte den Ball zum 2:1 über die Linie (57.). „Das war zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig“, wusste Hinrichsen. Und nur zwei Minuten später gewann Lübberstedt nach einem Eckstoß erneut den Luftkampf und verlängerte den Ball an den langen Pfosten, wo Schümann von halbrechts aus zum 3:1 ins kurze Eck einschoss.

In der 77. Minute eroberte Yannick Sippel einen Ball, den Lübberstedt dann über die FCQ-Abwehr hinweg passte zu Schümann, der den Gäste-Torwart überlupfte und mit dem Ball am Fuß zum 4:1 ins Tor lief. „Spätestens damit hatten wir die Quickborner geknackt“, sagte Hinrichsen. Die Gäste verkürzten noch zum 4:2-Endstand, als HSV-Kapitän Fabian Doell eine Hereingabe von Malte Winterholt ins eigene Tor lenkte (92.).

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