Blutspendeaktion : Zum 18. Mal „VampirNetten“-Tag

Zum 18. Mal lädt das Team der ehrenamtlichen Helferinnen mit dem Namen „VampirNetten“ am Montag, dem 31. März, in Zusammenarbeit mit dem DRK-Blutspendedienst Nord-Ost von 15.30 bis 19.30 Uhr zu einer Blutspendeaktion in das Gemeindezentrum ein.

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27. März 2014, 19:50 Uhr

Die „VampirNetten“ und ihr Einsatz für die ehrenamtliche Blutspende haben somit die „Volljährigkeit“ erreicht.

Seit 2010 kümmern sich die „VampirNetten“ um die Organisation und Ausrichtung von Blutspendeaktionen in Heidgraben. Da es in der Gemeinde keinen DRK-Ortsverein gibt, wurden hier keine Blutspendetermine angeboten. Ehrenamtliche Blutspender wie Magda Lena Löper besuchten Termine im Umland. Bei einer Blutspenderbefragung in Tornesch hatte sich Magda Lena Löper einen Blutspendetermin in Heidgraben gewünscht. Michael Lozek, zuständiger Referent für Öffentlichkeitsarbeit des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost, nahm Kontakt zu ihr auf und Magda Lena Löper begeisterte weitere Heidgrabenerinnen für eine ehrenamtliche Mitarbeit bei der Ausrichtung von Blutspendeterminen vor Ort.

Nicht die Konkurrenz zu anderen Blutspendeaktivitäten, sondern deren Ergänzung stand von Anfang an im Mittelpunkt des ehrenamtlichen Wirkens. Nach entsprechenden Vorbereitungen, einer Schulung und der Bildung des „VampirNetten“-Teams wurde am 7. Juni 2010 zum ersten Blutspendetermin in das Gemeindezentrum eingeladen. Der Erfolg war überwältigend. 106 Blutspender waren dem Aufruf gefolgt Und es war das eingetreten, was sich die „VampirNetten“ erhofft hatten: ihre Aktion motivierte viele Interessierte, die noch nie oder lange nicht mehr Blut gespendet hatten.

Aus dem „Probetermin“ wurden fünf Jahrestermine. Durchschnittlich 100 Spendenwillige finden sich jeweils ein. Das Engagement der „VampirNetten“, ihr Gesang für Spenderjubilare und ihre der Jahreszeit entsprechenden Buffets und Dekorationen finden bei allen Beteiligten Anklang und Anerkennung. So wie auch der Ideenreichtum: Denn die „VampirNetten“ bieten für jüngere Kinder eine Betreuung während der Zeit an, in der Eltern oder Großeltern Blut spenden.

An den Blutspendetagen sind die „VampirNetten“ von 7.30 bis etwa 23 Uhr ehrenamtlich im Einsatz. Und an den Tagen davor erfolgen Treffen und Absprachen. Denn es muss organisiert werden, was den Blutspendern zur Stärkung angeboten wird, wer was einkauft und zubereitet.

„Wir machen das gerne und freuen uns, dass unsere Arbeit Anklang findet“, so Magda Lena Löper. Einige „VampirNetten“ nehmen natürlich auch als Blutspenderinnen an den Aktionen teil und diejenigen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr Blut spenden dürfen, freuen sich, auf diese Weise die DRK-Blutspende zu unterstützen.

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