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Neujahrsempfang in Wittstock : „Zukunft braucht Verantwortung“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am 3. Oktober 1990 wurde sie begründet, die Städtepartnerschaft zwischen Uetersen und Wittstock/Dosse. Und dass sie immer noch lebt, zeigte jüngst der Besuch von Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann und Dr. Karl Gärtner, Vorsitzender der Stadtverordneten der Dossestadt, beim Neujahrsempfang in Uetersen und am Donnerstagabend der Gegenbesuch von Uetersens Bürgermeisterin Andrea Hansen und Bürgervorsteherin Heike Baumann.

shz.de von
erstellt am 18.Jan.2013 | 21:15 Uhr

Beide Frauen wurden herzlich begrüßt. Natürlich war für sie ein Platz in der ersten Reihe der mit 600 Menschen vollbesetzten Stadthalle reserviert.

Es war nicht der Neujahrsempfang der Stadt, sondern der Wittstocker Bürgerinnen und Bürger, wobei deutlich wurde, dass sich Gehrmann als Erster unter Gleichen versteht. Bei seiner Ansprache sagte er, dass er vor dem Amt des Bürgermeisters Demut empfinde und dass er stolz sei, dieser Stadt (Wittstock) zu dienen. Ferner lobte Gehrmann die Tatkraft vieler in der Stadt, in der ehemaligen Stadt Freyenstein und in den 17 Dörfern, die alle zu Wittstock gehörten. Die Dossestadt ist mit 417,2 Quadratkilometern die flächenmäßig drittgrößte Stadt Deutschlands. Allerdings sehr dünn besiedelt. Rund 15000 Einwohner zählt die Kernstadt und zählen die ehemals selbstständigen Gemeinden. Der Bürgermeister und auch Dr. Gärtner sprachen an, was Wittstock benötigt: Treue zur Stadt und bürgerliche Verantwortung. Im Wesentlichen seien es, bis auf eine Ausnahme, mittelständische Betriebe und Handwerksbetriebe, auf die Wittstock zählen könne. Zwar habe die Stadt aufgrund des demografischen Wandels im vergangenen Jahr einige Einwohner verloren. Doch es gebe auch Zuzug. Das sei sicherlich auch auf die infrastrukturellen Investitionsleistungen zurückzuführen, so der Bürgermeister. Und auf die Wertschätzung, die die Bürger ihrem Ort entgegenbrächten. Wittstock mache einen gepflegten Eindruck, so Gehrmann, der diesen Umstand auf die Identifikation der Bürger mit ihrem Ort zurückführte. Dass auch die Bürger weiterhin Verantwortung übernehmen, darum bat Gehrmann die Anwesenden. Das einbeziehe auch, dass man annehme, was angeboten werde. 2013 seien das das Jubiläum der Karnevalisten (25 Jahre) und der Landesschützentag. Es lohne sich zudem, in einer Stadt ehrenamtlich tätig zu sein. Zum Beispiel in der Freiwilligen Feuerwehr. Denn Zukunft brauche Verantwortung. Hans-Jürgen Franke, Vorsitzender des Vereins „SV Medizin“ und seit 20 Jahren auch im Vorstand des Kreissportbundes, erhielt für seine Verdienste die Ehrenmedaille der Stadt Wittstock/Dosse. Der Neujahrsempfang endete mit einer Tanzvorführung der „Dance Crew Wittstock“.

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