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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 02:16 Uhr

Resümee : Zufriedene Gesichter

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wenn man sich das Budget und die Zahlen des Pinneberger Weihnachtsdorfes so ansieht, und wenn man weiß, was Jens Stacklies in seinem Leben alles auf die Beine gestellt hat, dann fragt man sich schon, warum der umtriebige Unternehmer sich überhaupt mit derart kleinen Projekten abgibt.

shz.de von
erstellt am 29.Dez.2013 | 19:00 Uhr

Denn Stacklies, der seine ersten Gehversuche in der Gastronomie Bestecke polierend im Hamburger Landhaus Scherrer gemacht hat, kümmert sich sonst um Dinge wie den Hamburger Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus oder Veranstaltungen und Gastronomische Events in der 3500 Besucher fassenden Hamburger Fischauktionshalle. Und ganz nebenbei gibt es ja auch noch die Wiege seines Erfolges, den Gröninger Braukeller nämlich, den er Mitte der 90er erwarb. Daneben nehmen sich die kleineren Aktivitäten des ehemaligen Fallschirmjägers der Bundeswehr eher bescheiden aus: Zum Beispiel das Ende 2011 eröffnete Landhaus „Schönes Leben auf dem Lande“ in Neuendeich, in dem man Kaffee, Kuchen und Frühstücks-Brunch bekommt und allerlei Deko-Kram erwerben kann. Und eben auch das Pinneberger Weihnachtsdorf, dessen Größe und Umsatzmöglichkeiten nichts sind im Vergleich zu den großen Projekten von Jens Stacklies.

Größe ist aber nicht alles und so war das Dorf für Citymanager Dirk Matthiessen auch eine sehr gelungene Veranstaltung: „Wir haben mehr als 80 Programmpunkte überwiegend sehr erfolgreich durchführen können und dabei sehr positive Erfahrungen gemacht.“ Die im Norden aufgebaute Bühne war Ort für diverse Veranstaltungen und das Rahmenprogramm des Weihnachtsdorfes. „Das Bühnenprogramm war sensationell und es war ein Programm, was aus Pinneberg kommt.“ Im Fokus der Veranstalter war die Gedanke, ein besonderer Weihnachtsmarkt zu sein; weg vom Schaustellerimage, und hin zum „Themenmarkt“, mit zentraler Kaffeehütte im Zentrum, mit Kinderhaus, in dem Lesungen und sonstige Veranstaltungen durchgeführt werden. Das Ergebnis der Bemühungen: Rund 20 Prozent mehr Besucher als im letzten Jahr, also rund 90000 Menschen, kamen auf das Pinneberger Weihnachtsdorf. Rote Zahlen schrieb man hingegen noch nicht, aber das soll sich spätestens nächstes Jahr ändern, denn das Stadtmarketing Pinneberg zählt auch dann wieder auf Stacklies.

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