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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 03:42 Uhr

Handball : Zu viel verworfen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Als klarer Favorit gastierten die 1. Herren des TuS Esingen (Rang-Dritter) am Sonnabendnachmittag zum Hamburg-Liga-Derby beim Vorletzten Halstenbeker TS. In der Sporthalle Bickbargen hatten die Gäste Anwurf, doch Daniel Abels erster Torwurf wurde abgeblockt. Im zweiten Anlauf brachte Jesko Semmelhack die Gäste in Führung (2. Minute). Obwohl die Esinger nach dem 3:1 der Halstenbeker (4.) für zwei Minuten in Unterzahl

Obwohl die Esinger nach dem 3:1 der Halstenbeker (4.) für zwei Minuten in Unterzahl agierten (Jonathan Karow erhielt eine Zeitstrafe, da er zum Schiedsrichter sagte: „Das kann nicht sein, der hat mich doch geschubst!“), stand es nach neun Minuten 4:5 für die Esinger. Als Karow wieder mitwirken durfte, jagte er den Ball ansatzlos zum 6:8 ins Netz (13.).

Anschließend bot sich den Gästen die Chance, bei einem Gegenstoß auf drei Tore davonzuziehen: Daniel Günter fing einen langen Pass aber nicht. Statt 6:9 für Esingen stand es in der 19. Minute nach fünf Halstenbeker Treffern in Folge plötzlich 14:8 – weil Karow (zweimal) und Günter jeweils am bärenstarken Halstenbeker Keeper Klaus Landmesser scheiterten und Timo Kreckwitz bei seiner ersten Aktion die Latte traf. Der nach 17 Minuten vorgenommene Wechsel im TuS-Tor (Dennis Rose rückte für Yannick Hellmich zwischen die Pfosten) sorgte zunächst nicht für Besserung. Erst, nachdem TuS-Trainer Jan-Henning Himborn eine Auszeit genommen hatte (19.), trafen die Gäste wieder. Zwar scheiterten Günter, Kreckwitz und Nils-Oliver Himborn nacheinander in einer Szene an Landmesser, doch dann glichen Nils-Oliver Himborn (3:13) und Kreckwitz (14:14) zweimal aus. Zur Pause hieß es aber 18:16 für die Halstenbeker, die mit Herzblut um den Klassenerhalt kämpften. Dass Rose vor der Halbzeit zwei Siebenmeter parierte, verhinderte aus TuS-Sicht einen deutlicheren Rückstand. Nach dem Seitenwechsel glichen Nils-Oliver Himborn und Günter schnell zum 18:18 (33.) aus. Dann übernahmen aber wieder die Hausherren das Spiel und die Führung, die meistens ein oder zwei (und beim 25:22 drei) Tore betrug. Als noch 80 Sekunden zu spielen waren, erzielte Matthias Vogt von Linksaußen das 32:31 für die Turnerschaft.

Im Gegenzug traf Nils-Oliver Himborn freistehend nur den Pfosten. Unglaublich aber wahr: Auch Felix Haack (aus der Distanz) sowie acht Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene Christoph Bökeler, der über halbrechts frei durch war, trafen jeweils noch den Pfosten. Zahlreiche vergebene Großchancen (darunter gleich sechs Siebenmeter) und acht Zeitstrafen (Lennart Haas wurde nach seiner dritten vom Spiel ausgeschlossen/50.) verhinderten den fünften Esinger Sieg in Folge.

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erstellt am 25.Mär.2012 | 21:33 Uhr

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