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Uetersener Nachrichten

17. Dezember 2017 | 07:42 Uhr

Basketball : Zu spät aufgewacht ...

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am letzten Hinrunden-Spieltag der 2. Regionalliga Nord bestritten die 1. Herren des TSV Uetersen endlich ihr erstes „echtes“ Heimspiel: Nachdem die Renovierungsarbeiten in der LMG-Halle abgeschlossen waren, stand am Sonnabend das Derby gegen die 2. Herren des SC Rist Wedel an. TSV-Trainer Emir Ibrahimbegovic musste gegen seinen Ex-Klub auf Philipp Döhring und Patrik Fischer verzichten; dafür war Rückkehrer Alexander Voß (nach Auslandsaufenthalt) wieder dabei.

shz.de von
erstellt am 18.Dez.2012 | 21:08 Uhr

Die ersten Punkte der Partie erzielte TSV-Topscorer Tim Schölermann, doch danach kam von den Hausherren erst einmal nichts mehr: Die Wedeler versenkten gleich ihre ersten beiden Dreier-Würfe und setzten sich langsam, aber sicher ab. Ibrahimbegovic forderte bei einer Auszeit von seinen Schützlingen mehr Cleverness ein (lasst Euch unter dem Korb foulen!“), was gut umgesetzt wurde – und die Rosenstädter hatten eine gute Freiwurf-Quote. Nach einem schwachen ersten Viertel (11:22 aus TSV-Sicht) entwickelte sich eine interessante Partie, in der die Rosenstädter aber weiterhin Rückständen hinterherrannten. „Die Wedeler waren sehr schnell und wechselten in der Defensive gut die Männer, was uns das Leben schwer machte“, gab TSV-Pressewart André Hoppe zu. Torben Schölermann fand in der ersten Halbzeit gar nicht zu seinem gewohnten Spiel – auch, weil er aufgrund von Foulproblemen viel Zeit auf der Bank verbringen musste. Zudem hatten die Gäste eine deutliche Rebound-Überlegenheit, wodurch sich für sie immer wieder zweite Chancen ergaben, von denen sie viele nutzten. So wurden die Seiten beim Stand von 28:42 gewechselt.

Für den zweiten Durchgang hatten sich die Uetersener vorgenommen, noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und den Rückstand zu verkürzen: „Langsam aber sicher wurde unser Angriffsspiel auch besser, aber wir haben weiterhin einfach zu viele Chancen vergeben“, so Hoppe, der selbst zwei Freiwürfe zum zwischenzeitlichen 30:50 verwandelte. Vor dem letzten Viertel stand es 44:56 – und dann platzte beim TSV-Team plötzlich der Knoten. Während die Rister unsicher wurden, sich individuelle Fehler leisteten und die Bälle ins Aus passten, hatten die Uetersener nun einen Lauf. Tim und Torben Schölermann brachten ihre Farben bis auf fünf Punkte heran (55:60). Als noch vier Minuten zu spielen waren, nahm der Rist-Coach jedoch eine Auszeit, und nach dieser agierten die Wedeler wieder konzentrierter in der Defensive und punkteten im Angriff konsequent. So feierten die favorisierten 2. Rist-Herren am Ende einen 74:61-Derbysieg.

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