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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 09:20 Uhr

Fußball : „Zu niedrig gewonnen“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Von 1990 bis 1992 und von 1999 bis 2003 waren die Frauen von Grün-Weiß Eimsbüttel noch in der Regionalliga, die damals noch die zweithöchste Deutsche Frauen-Spielklasse war, am Ball. Inzwischen kämpfen die Eimsbüttelerinnen um den Klassenerhalt in der Verbandsliga Hamburg, während die 1. Frauen des FC Union Tornesch auf den Aufstieg in die Regionalliga, die inzwischen „nur“ noch Deutschlands dritthöchste Frauen-Liga ist, hoffen.

shz.de von
erstellt am 21.Apr.2016 | 16:59 Uhr

Der 4:0-Sieg, den die Tornescherinnen am Sonntagmittag gegen die Grün-Weißen feierten, war aber nach dem Geschmack von FCU-Coach Mahdi Habibpur nicht hoch genug: „Um noch eine realistische Chance auf den zweiten Platz zu haben, hätten wir deutlicher gewinnen und etwas für unser Torverhältnis tun müssen!“ Und laut Habibpur wäre „ein Sieg mit zwölf bis 16 Toren durchaus möglich gewesen“, wie der Trainer angesichts zahlreicher vergebener Großchancen feststellte.

Die Tornescherinnen zogen von Beginn an ihr Pressing auf und kamen schon in der dritten Minute zu einem ersten Eckstoß, den GWE-Kapitänin Sarah Krieger aber klären konnte. Die ersten beiden Torschüsse der Gastgeberinnen waren nicht präzise genug (6., 9.), ehe auch die Hamburgerinnen erstmals offensiv in Erscheinung traten: Einen Fernschuss von Berit Johannsen fing FCU-Keeperin Saskia Schippmann aber sicher (11.).

Mit fortlaufender Spielzeit wurde die Überlegenheit der Tornescherinnen immer größer und, nach mehreren vergebenen Gelegenheiten, gelang Josefin Lutz kurz vor der Pause nach einer Linksflanke das verdiente 1:0 (44.). „Auch in der zweiten Halbzeit waren wir spielerisch richtig gut“, lobte Habibpur. Nach einem Freistoß von Finia Pohl lenkte eine Eimsbüttelerin den Ball zum 2:0 ins eigene Netz.

Johanna Stutzke mit einem durchaus umstrittenen Foulelfmeter, den sie selbst herausgeholt hatte, sowie Finia Pohl mit einem direkt verwandelten Freistoß erhöhten in der Schlussphase noch zum 4:0-Endstand. „Wir haben nach einer guten Leistung definitiv verdient, aber leider wieder einmal zu niedrig gewonnen“, lautete Habibpurs Schlussfazit.

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