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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 01:31 Uhr

Fußball : Zu neunt spät verloren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach zuvor elf Siegen in Folge hat es die 1. Herren des FC Union Tornesch am Sonntag „erwischt“: Mit einem 1:2 im Topspiel der Kreisliga 8 beim Kummerfelder SV kassierten sie ihre zweite Saison-Niederlage. „Wenn man die Begleitumstände sieht, kann ich meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen“, so FCU-Coach Mirco Seitz, der dafür umso härter mit Schiedsrichter Osman Özmen (SC Victoria Hamburg) ins Gericht ging: „Wir haben uns klar benachteiligt gefühlt!“

shz.de von
erstellt am 24.Feb.2014 | 21:11 Uhr

In den ersten fünf Minuten hatten die Tornescher noch Glück, dass die hoch motiviert auftretenden Kummerfelder einmal nur den Querbalken und einmal die Lattenunterkante trafen. Dann trat Referee Özmen erstmals in Aktion: Nach einem Zweikampf im Gäste-Strafraum entschied er nicht nur auf Elfmeter für die Hausherren, sondern zeigte FCU-Verteidiger Daniel Arndt auch noch die Rote Karte. „Dabei war es so, dass der Kummerfelder in Daniel Arndts Wadenbein getreten hat und dann hingefallen ist“, ärgerte sich Seitz. Daniel Arndt konnte danach nicht mehr richtig auftreten und der Strafstoß wurde zum 1:0 verwandelt.

Trotz Unterzahl kamen die Tornescher besser ins Spiel und kamen zum Ausgleich: Martin Schwabe spielte einen Freistoß nach außen, wo sich Fatih Simsek schön im Eins-gegen-Eins behauptete und querlegte zu Mario Engel, der am langen Pfosten zum 1:1 einschob (27.). Zum Leidwesen von Seitz vergab Simsek anschließend reihenweise beste Chancen, weil er bei seinen Torschüssen jeweils nach unten auf den Ball schaute, anstatt den KSV-Keeper „auszu-gucken“. Dann schickte Özmen auch Simsek vom Platz (72.): „Ein Kummerfelder hat Simsek eine blutige Nase geschlagen, aber der Schiedsrichter hat Simsek die Gelb-Rote Karte gezeigt“, klagte Seitz.

In doppelter Unterzahl kam es noch schlimmer für die Gäste: Linksverteidiger Ümit Sahbudak musste mit einem Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus gebracht werden – der Kummerfelder, der Sahbudak umgecheckt hatte, bekam nicht einmal „Gelb“ (74.). Auch zu neunt hielten die Tornescher lange das Unentschieden, ehe Kummerfeld in der zweiten von drei Nachspielzeit-Minuten noch zum 2:1 traf.

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