Handball : Zu lange torlos

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Während die 1. Herren des TuS Esingen ihrer Favoritenstellung gegen den Altrahlstedter MTV am vergangenen Sonnabend mit einem 25:24-Sieg am Ende hauchdünn gerecht wurden, waren die 1. TuS-Frauen in ihrem Hamburg-Liga-Duell mit den AMTV-Frauen klarer Außenseiter. Die Hamburgerinnen, die in der vergangenen Saison lange auf Meisterschaftskurs steuerten, am Ende aber „nur“ Platz drei belegten, erwischten den besseren Start. Einen 0:2-Rückstand egalisierten die Esingerinnen aber schnell (2:2/4.), nach sieben Minuten stand es 3:3. „Es blieb zunächst eng und gab hüben wie drüben viele technische Fehler“, berichtete TuS-Betreuer Valko Scheele. Nach einer knappen Viertelstunde gingen die Gastgeberinnen zweimal in Führung (7:6 und 8:7), danach hatten allerdings immer die AMTV-Frauen die Nase vorne.

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26. September 2012, 19:53 Uhr

„In der ersten Halbzeit haben wir uns zu viele technische Fehler und Fehlwürfe geleistet und Torhüterin Frauke Langhein konnte nicht an ihre Leistung vom Sieg in Eimsbüttel anknüpfen“, so Scheele. Ab der 25. Minute hütete Jessica Krass das TuS-Tor, die sieben von 20 Würfen parierte (35-Prozent-Quote) und einen Siebenmeter am Tor „vorbei guckte“. Eine starke Leistung zeigte Katja Brandt auf der Außenbahn, die vier ihrer insgesamt sechs Tore im ersten Durchgang warf und großen Anteil daran hatte, dass ihr Team zur Pause „nur“ mit 14:17 zurücklag. Nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste ihren Vorsprung dann konstant bei zwei bis drei Toren.

Als 38 Minuten gespielt waren, wurde es kurios: Eine Gäste-Spielerin bekam eine Zwei-Minuten-Strafe, die Esingerinnen verwarfen den parallel verhängten Siebenmeter. 50 Sekunden später gab es eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die AMTV-Bank und kurz darauf die nächste Zeitstrafe gegen eine Hamburgerin, so dass es ein geschmeidiges Verhältnis von 6:3-Spielerinnen zugunsten der TuS-Frauen gab. Anna-Cathleen Voigt verwandelte nun auch den Strafwurf. Doch kurz darauf erhielten auch zwei Esingerinnen eine Zeitstrafe, so dass kurzzeitig insgesamt nur sieben Spielerinnen auf dem Parkett waren – und der Vorteil für Esingen dahin war.

„Ab der 47. Minute leisteten wir uns dann den Luxus, neun Minuten lang kein Tor zu werfen“, so Scheele. Sechs Würfe blieben erfolglos, alleine drei landeten am Pfosten. Die Gäste trafen in dieser Phase sechsmal, was ein Zwischenergebnis von 21:29 (56.) bedeutete. „Dies ließ das Endergebnis mit 23:30 ein wenig zu hoch ausfallen“, so Scheele, der überzeugt ist: „Wenn es uns gelingt, die Fehlerquote zu senken und abgeklärter zu werden, sollten wir den Klassenerhalt schaffen können!“

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