Handball : Zu lange nicht getroffen

3356467_800x689_4f284baa14150.jpg
1 von 2

Als absoluter Außenseiter empfing die 1. männliche A-Jugend des TuS Esingen am Sonnabend die 2. A-Jugend der SG Flensburg-Handewitt. Das Hinspiel beim Tabellen-Zweiten hatten die Tornescher am 18. September 2011 mit 23:37 verloren. Beim Rückspiel in der Neuen KGST-Halle hatten die Esinger Anwurf; zwar scheiterte Rene Behrmann beim ersten Torwurf an SG-Keeper Sebastian Brodersen – doch da die Gäste im Gegenzug nur den Pfosten trafen, konnte Dennis Gottschalk durch die schnelle Mitte das 1:0 erzielen. Leider blieb dies die einzige Führung der Hausherren. Beim 3:3, für das Gottschalk per Siebenmeter sorgte, gab es letztmals einen Gleichstand. Nach dem folgenden SG-Pfostenwurf vergab der agile Klaas-Jan Leemkuil die Chance, seine Esinger erneut in Führung zu bringen.

shz.de von
31. Januar 2012, 21:11 Uhr

Es folgten drei Gegentore hintereinander und nach dem 4:6 dann sogar neun (!) Gegentreffer am Stück – und das, obwohl TuS-Torwart Yannick Hellmich einige Würfe parierte. „In dieser Phase haben wir vergessen, selbst weitere Tore zu werfen, und zu lange nicht getroffen“, tadelte TuS-Trainer Claas-Peter Schütt, der nach 18 Minuten beim Stand von 4:10 seine Auszeit nahm. Es folgten ein Esinger Schrittfehler und ein Siebenmeter für die SG, für den Nils Wünsch ins TuS-Tor rückte – das 4:11 konnte er aber nicht verhindern. Die Esinger Pascal Kühl und Leemkuil scheiterten wiederholt an Brodersen, zwei Gottschalk-Würfe wurden abgeblockt. Erst in der 25. Minute fiel endlich der fünfte TuS-Treffer, als Gottschalk einen Siebenmeter zum 5:15 nutzte. Leemkuil nach einem starken Alleingang und Finn Emmerich nach einem Gegenstoß und Kühls uneigennützigem Pass legten sogar zwei weitere Esinger Tore zum 7:15 nach.

Doch dann bekam Emmerich wegen eines Trikot-Zupfers noch eine Zwei-Minuten-Strafe und ein Flensburger Freiwurf bedeutete den 7:16-Rückstand zur Pause. Nach dem Seitenwechsel zählten zwei schöne Leemkuil-Tore nicht (die Schiedsrichter hatten zuvor jeweils abgepfiffen), dann folgten zwei Esinger Fehlpässen zwei weitere Gegentore. Trotz des zwischenzeitlich sogar auf 13 Tore (beim 17:30) angewachsenen Rückstands gaben sich die TuS-Talente aber zu keinem Zeitpunkt auf: „Über eine Niederlage kann man sich natürlich nie freuen – aber wir haben uns nicht hängen lassen“, so Schütt, der lobte: „Auch taktisch haben wir gut gespielt!“ Nach dem 22:33-Endstand analysierte Schütt: „Aus meiner Sicht lag die deutliche Niederlage nicht daran, dass wir uns keine Chancen erspielt haben, sondern daran, dass wir zu viele Gelegenheiten nicht verwertet haben!“

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert