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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 06:43 Uhr

Fußball : Zu knapper Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nachdem der Wedeler TSV am Sonntagvormittag bei UH-Adler mit 2:0 gewonnen hatte, forderte Coach Peter Ehlers von seinen 1. Herren des TSV Uetersen am Nachmittag gegen den SC Sperber „einen Sieg mit vier Toren Differenz“, um bei der Tordifferenz mit dem Tabellen-Dritten Wedel gleichzuziehen.

Die Uetersener schienen zunächst auf einem guten Weg zu sein, den Auftrag ihres Trainers zu erfüllen: Sie spielten von Beginn an nach vorne, zunächst fehlte es ihnen aber noch an der nötigen Feinjustierung.

So schoss Philipp Ehlers schoss knapp links vorbei (17.) und Jannick Priens Rückpass von links verpasste Till Mosler (23.). Das einzige Tor in der Anfangsphase zählte nicht: Bevor der schöne 20-Meter-Drehschuss von Frank Saaba rechts halbhoch einschlug, hatte Schiedsrichter Thorsten Bliesch (vom Niendorfer TSV) bereits wegen Abseits abgepfiffen. Als ein Prien-Freistoß hauchdünn links vorbei flog, fürchteten einige Zuschauer, dass es wie zuvor in Lurup viele Chancen, aber kein TSV-Tore geben würde.

Doch dann leisteten die Gäste „Aufbauhilfe“: Sperber-Verteidiger Daniel Cvjetkovic spielte, unter der Bedrängnis von Kouassi, einen Ball von der Eckfahne in Richtung eigenes Tor, wo seinem Kapitän Benjamin Barz die Kugel versprang – Saaba sagte „Danke“ und schoss aus zehn Metern zum verdienten 1:0 ein (28.). Nach diesem „Geschenk“ sahen die Zuschauer ein Traumtor: Rechtsverteidiger Raphael Friederich zog schön nach innen, ließ zwei Gegenspieler aussteigen und schoss nach einem Doppelpass mit Mosler flach zum 2:0 ein – grandios, so ein Tor gibt es im Amateur-Fußball nicht oft (35.).

Das 2:0 hatte bis zur Pause Bestand, weil Saabas 20-Meter-Schuss oben links am Ziel vorbei ging (40.). Nach dem Seitenwechsel verursachte Mats-Lennart Enderle einen Foulelfmeter; diesen sowie den ersten Nachschuss parierte TSV-Torwart Christoph Richter stark, den zweiten Abpraller köpfte aber ein Hamburger zum 2:1 ins Netz (53.). Mats Lennart Enderle selbst stellte den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her, als er nach einem kurz ausgeführten Eckstoß die Flanke von Parvis Sadat-Azizi am zweiten Pfosten nutzte (72.). Dieses 3:1 war bereits der Endstand, weil Kouassi, Prien und Sadat-Azizi weitere gute Chancen vergaben, wiederholt ins Abseits liefen oder sich noch nach außen wegdrängen ließen.

In der 89. Minute jagte Philipp Ehlers noch einen Foulelfmeter, den er selbst herausgeholt hatte, in die Wolken. „Vor allem in der ersten Hälfte haben wir sehr gut gespielt. Wir haben verdient, aber zu knapp gewonnen – es ärgert mich wirklich sehr, dass wir selbst nur dreimal getroffen und dann noch ein unnötiges Gegentor kassiert haben“, so Peter Ehlers.

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erstellt am 04.Mai.2014 | 21:31 Uhr

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