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Kleine Akrobaten mit viel Mut : Zirkusvorstellung in Uetersen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Pädagoge Marco Viering arbeitete eine Woche lang mit Ferienkindern. 100 Eltern kamen zur Vorstellung.

shz.de von
erstellt am 31.Jul.2017 | 10:00 Uhr

Uetersen | Dass sie ganz schön aufgeregt waren, das war zu vermuten, den Mädchen und Jungen, die am Zirkusprojekt der Stadtjugendpflege und der ATS Suchtberatungsstation Tornesch-Uetersen teilgenommen hatten, aber vor Beginn der Show nicht anzumerken. Sozial- und Zirkuspädagoge Marco Viering hatte seine kleinen Schützlinge gut im Griff, und es gelang ihm, sie unmittelbar vor der Aufführung am Freitag so weit zu beruhigen, dass sie schließlich hoch konzentriert in die Manege schreiten konnten. Diese befand sich inmitten der Turnhalle an der Parkstraße 1b. Dort hatten die mehr als 20 Kinder die Kunststücke von Viering auch gelernt.

Im Publikum saßen die Eltern der Ferienkinder, zudem Omas, Opas und natürlich die Geschwister der Akteure. Alle warteten gespannt auf den Beginn der Vorstellung, für die kein Eintritt bezahlt werden musste. Der Nachmittag begann mit einer Zaubershow, vorgetragen von zwei Kindern, Kira und Moritz, sowie Stadtjugendpfleger Jörg Hitz − ein Hobbyzauberer, der diesmal assistierte. Jongleure und Akrobaten folgten den Magiern. Und schließlich natürlich die Clowns. Eine Clownnummer darf in keinem Zirkus fehlen.

Die Vorstellung dauerte etwa 40 Minuten. Zuvor hatte Viering allen gedankt, die an diesem inzwischen neunten Zirkusprojekt in Uetersen beteiligt waren, und erklärt, dass Kinder, wenn sie Zirkuskunststücke einübten, Grenzerfahrungen machten. Kinder würden zudem Kompetenzen erwerben und Risiken abschätzen lernen. All das sei wichtig im späteren Leben. Die Stadtjugendpflege plant, auch im kommenden Sommer ein Zirkusprojekt mit Viering zu organisieren. Informationen über den Wochenablauf in 2018 gibt es schon jetzt bei der Stadtjugendpflege der Stadt Uetersen.

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