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Uetersener Nachrichten

22. Oktober 2017 | 23:44 Uhr

B-Plan 88 : Ziel: Städtebauliche Verdichtung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Um im Gebiet zwischen Lindenweg, Hexenkoppel und Feenstieg Bauvorhaben zu ermöglichen, wurde für diesen Teilbereich ein Bebauungsplan 88 „Nördlich Lindenweg – südlich Hexenkoppel und Feenstieg“ aufgestellt. Verwaltung und Politik reagierten schnell, da eine Bauvoranfrage gestellt worden war und der B-Plan 23 „Strucksche Koppel“ in diesem Teilbereich in den 1990er Jahren keine Gültigkeit erlangt hatte.

shz.de von
erstellt am 20.Aug.2014 | 18:25 Uhr

Da jedoch die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung bereits für den B-Plan 23 erfolgt war, konnte der B-Plan 88 als Bebauungsplan der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren verabschiedet werden. Planungsziel ist die städtebaulich verträgliche Verdichtung mit Einzel- und Doppelhäusern. Und doch wurde der Satzungsbeschluss von den Mitgliedern des Bauausschusses nicht einstimmig gefasst. Die Christdemokraten enthielten sich. Sie wollten, dass Pfeifenstiel-Erschließungen vom Lindenweg aus ausgeschlossen werden und dies im B-Plan festgeschrieben wird. Die Christdemokraten befürchteten, dass Grundstücke zusammengelegt werden könnten. Sie forderten daher, dass pro Wohneinheit mindestens 350 Quadratmeter Grundstücksgröße festgelegt werden sollte. Außerdem sprachen sich die Christdemokraten dafür aus, im B-Plan festzuschreiben, dass das Erscheinungsbild der Straße durch neue Bauvorhaben nicht verändert wird. „Es gibt eine durchgängige Bebauung im vorderen Bereich. Jede Bebauung sollte sich einfügen und die Bauflucht festgeschrieben werden“, so Henry Stümer.

Es handle sich nur um drei Grundstücke, räumte Bürgermeister Roland Krügel ein. „Es kann nicht alles über den B-Plan geregelt werden, aber im Einzelfall durch Verträge“, sagte er. Da nur die Mindestgrundstücksgröße im B-Plan festgeschrieben wurde, aber Pfeifenstiel-Grundstücke nicht explizit ausgeschlossen wurden, gaben die Christdemokraten ihre Zustimmung nicht, aber stellten sich dem Satzungsbeschlusses auch nicht in den Weg.

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