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Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 01:41 Uhr

Sportanlage : Ziel: Baubeginn 2012

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In ihrer Mai-Sitzung hatten die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildungswesen das Projektteam des FC Union Tornesch beauftragt, das Konzept zur Verlagerung des Sportplatzes Friedlandstraße an den Großen Moorweg durch Kostenermittlungen zu konkretisieren.

shz.de von
erstellt am 15.Nov.2011 | 21:13 Uhr

Diese konzeptionelle Fortführung mit Kostenschätzungen für die Erstellung von drei Fußballplätzen, einem Kleinspielfeld für die öffentliche Nutzung sowie den Hochbau (Soccerhalle mit Gastronomie) einschließlich Bewirtschaftungsszenarien für die Soccerhalle stellte nun Frank Mettal, Leiter des Projektteams des FC Union Politik und Verwaltung in der jüngsten Fachausschuss-Sitzung vor.

„Wir finden das Konzept toll und danken dem FCU für die geleistete Arbeit. Für Tornesch wäre so eine Sportanlage ein Imagegewinn. Aber wir müssen die Kosten im Blick behalten. Und die liegen über dem Budget“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Christopher Radon. Er erinnerte daran, dass die Sportplatzverlagerung aus dem Verkauf des jetzigen Sportplatzgeländes Friedlandstraße finanziert werden soll. Die Kostenschätzung des FCU für den Bau der Sportplätze und der Soccerhalle liegt netto bei 4,3 Millionen Euro. Der CDU-Politiker Christopher Radon wies darauf hin, dass zu diesen Kosten noch die Erwerbskosten für die Grundstücke am Großen Moorweg kommen.

Auch die Fraktionsvorsitzende der SPD, Verena Fischer-Neumann, war begeistert von dem Engagement des FCU. „Ziel war die Verlagerung des Sportplatzes inclusive Verbesserungen. Die Soccerhalle sollte ein Bonbon sein. Da es sich aber dabei um ein gewerbliches Unternehmen handelt, müssen wir uns fragen, wie viel wir da investieren wollen.“

Frank Mettal hatte drei Bewirtschaftungsmodelle vorgestellt – der FC Union betreibt die Sportanlage und führt die Anlage und die Gastronomie mit eigenem Personal; der FC Union verpachtet den Bereich der Gastronomie, konzentriert sich auf die Vermarktung der Soccerhalle und der Sportanlage oder der FC Union kümmert sich um den Spielbetrieb und verpachtet Gastronomie und Soccerhalle.

„Nicht, dass die Stadt mit öffentlichen Geldern eine Soccerhalle baut, die Bewirtschaftung dann nicht klappt und wir auf der Soccerhalle sitzen“, führte Christopher Radon Bedenken an. Auch die Grünen fragten „Wer trägt das Risiko? Von einem professionellen Betreiber der Soccerhalle erhält der FCU nur die Pacht. Uns ist das ganze Ding zu groß“, so Gicela Schloß. Und Helga Rahn (Grüne) merkte an: „Wir wissen nicht, wie viel Geld wir für das Grundstück Friedlandstraße bekommen und wissen daher auch nicht, wie viel wir in den Großen Moorweg stecken können.“ 5 Millionen Euro werde das Grundstück an der Friedlandstraße nicht bringen und man müsse auch an die anderen Vereine denken, so die Grünen. „Wir haben den B-Plan und Vorschläge vom FC Union. Wir sind aufgerufen zu signalisieren, dass die Sportplatzverlagerung losgehen kann“, so Verena Fischer-Neumann (SPD). Gunnar Werner, Fraktionsvorsitzender der FDP, meldete Bedenken an bezüglich des Baukostenzuschusses in Höhe von 1 Million Euro an den FC Union.

Beschluss zum Baukostenzuschuss / Anpassung des PachtvertragesNach einer Sitzungsunterbrechung fassten die Politiker einstimmig einen Beschluss mit mehreren Punkten: 1.) Die vom FC Union vorgestellte Planung wird grundsätzlich gebilligt und soll umgesetzt werden. Dem Finanzausschuss wird empfohlen, 1 Million Euro im Haushalt 2012 zugunsten des FC Union für den Bau des Sportplatzes am Großen Moorweg bereitzustellen. Über die Freigabe entscheidet die Ratsversammlung. 2.) Der bisher für die Sportanlage Friedlandstraße bestehende Pachtvertrag mit dem FC Union ist für die neue Anlage anzupassen. 3.) Die Finanzierung der Soccerhalle ist gesondert zu prüfen. 4.) Die Verwaltung soll bis zur nächsten Sitzung des Bauausschusses vorlegen, mit welchen Einnahmen durch den Verkauf des Friedlandstraßengrundstücks zu rechnen ist. Um Fördermittel für den Bau der Sportanlage beantragen zu können, brauche der Verein die Stadt als Zuschussgeber, machte Bürgermeister Roland Krügel deutlich.

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