Auszeichnung der Landesbesten : Zentrale Einschreibung der Handwerkslehrlinge

Fast 450 Lehrlinge aus den Kreisen Steinburg und Pinneberg zogen am vergangenen Sonnabend mit ihren Obermeistern in die Elbmarschenhalle in Horst ein, um sich während der zentralen Einschreibungsfeier in die Handwerksrolle einzuschreiben.

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19. November 2012, 21:43 Uhr

Insgesamt waren 19 Innungen anwesend, darunter angehende Maurer, Heizungstechniker, Mechatroniker, Tischler, Fleischer, Dachdecker, Bäcker, Lackierer und in diesem Jahr auch eine einzige Schornsteinfegerin. Rund 1000 Lehrlinge werden ihre Handwerksausbildung in den beiden Landkreisen demnächst aufnehmen. Mit den Worten „In Ehrbarkeit, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit und Treue“ sowie drei kräftigen Hammerschlägen eröffnete Kreishandwerksmeister Helmut Rowedder nach alter Tradition den feierlichen Akt und begrüßte neben den Auszubildenden, ihren Eltern, Ausbildern und Lehrern auch zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik. Rowedder gratulierte den anwesenden Auszubildenden zu ihrem Schritt in die Arbeitswelt und gab ihnen in seiner Rede den Rat: „Haltet immer die Augen offen und bleibt neugierig auf alles, was ihr in den nächsten Jahren erfahren werdet.“

Wie jedes Jahr bei der Einschreibungsfeier wurde auch die Ehrung der Landesbesten im handwerklichen Berufswettkampf vorgenommen. Die Sieger erhielten ihre Urkunden diesmal vom Kreishandwerksmeister und dem schleswig-holsteinischen Wirtschaftsminister Reinhard Meyer.

Der Mauer Marc Wegener aus dem Quickborner Ausbildungsbetrieb Marco Weckbrodt wurde dabei besonders gewürdigt, da er nicht nur Bester auf Landesebene, sondern auch Bundessieger geworden ist.

Außerdem wurden weitere sieben Nachwuchskräfte aus dem Kreis Pinneberg für ihre Leistungen im Landeswettbewerb geehrt: Landessieger wurde Tobias Pelz, Systemelektroniker bei L&S Elektrotechnik in Kiebitzreihe. Weitere Landesbeste aus dem Kreis Pinneberg sind Sascha Marcel Mikonauschke, Mechatroniker für Kältetechnik bei Uwe Frehn in Wedel, Mehmet Ali Berrak, Schneidwerkzeugmechaniker bei Koch Zerspanungstechnik in Moorrege, Dietmar Schwittay, Modellbauer bei W. Kitzerow in Rellingen, Michaela Graf, Bäckerin bei Kolls GmbH in Bönningstedt und Andree Schmidt, Textilreiniger bei Rosemarie Luttmann in Schenefeld.

In seiner Rede sah Wirtschaftsminister Meyer den drohenden Fachkräftemangel als „größte Baustelle“, aber gleichzeitig auch als hervorragende Karrierechance für das Handwerk.

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