Zughalte : Zeichen der Unterstützung

Seit Jahren kämpft Bürgermeister Roland Krügel gemeinsam mit der örtlichen Politik für eine bessere Bahnanbindung nach Hamburg und fordert den Halt der Regionalexpresszüge am Tornescher Bahnhof.

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21. September 2012, 18:38 Uhr

Politik und Verwaltung hatte sogar nach Kiel signalisiert, dass sich Tornesch an einer Verbesserung der Zuganbindung beteiligen würde. Im Februar hatten sich dann auch Uetersen sowie die Umlandkommunen Moorrege, Heidgraben, Heist, Neuendeich, Groß Nordende und Ellerhoop in einem gemeinsamen Schreiben mit Tornesch an das Verkehrsministerium für eine bessere Anbindung des Tornescher Bahnhofs, der Bahnhof für eine Region von etwa 40000 Menschen ist, und für einen Halt der Regionalexpress-Züge eingesetzt.

Erreicht wurde nur ein Teilerfolg: Seit Anfang des Monats halten in Tornesch fünf Regionalbahnen aus und in Richtung Hamburg zusätzlich. Die Uetersener Bürgermeisterin hatte sich öffentlich dafür in Richtung Kiel bedankt. Für Bürgermeister Roland Krügel steht aber nach wie vor die Umsetzung eines Beschlusses, der im April im Umweltausschuss gefasst wurde und an das Verkehrsministerium, damals noch unter Jost de Jager (CDU), weitergeleitet worden war. In dem Beschluss wird gefordert, dass vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Bedeutung der Region Tornesch/Uetersen der Tornescher Bahnhof die gleiche Bahnanbindung erhält wie Elmshorn (mit Ausnahme der IC-Halte).

„Wir können nur die RE-Halte erreichen, wenn wir in der Region gemeinsam an einem Strang ziehen“, macht Roland Krügel deutlich. Er stehe für gemeinsames Handeln bereit. Den Appell seiner Kollegen aus dem Amt Moorrege, dass Tornesch und Uetersen sich gemeinsam für mehr Zughalte einsetzen sollen, beziehe er daher nicht auf sich. „Ich freue mich aber über das Signal aus dem Amt Moorrege, fühle mich von dort bestärkt und hoffe, dass von dort weiter Unterstützung für die RE-Halte kommt“, so Krügel.

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