Fußball : Zahlreiche Mädchen kickten beim MSV

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Sie hatten keine Mühen gescheut, viel Kraft sowie Zeit investiert ‒ und erhielten dafür am 1. Mai großes Lob. Denn der „Tag des Mädchenfußballs“, den der Moorreger SV am Mai-Feiertag ausrichtete, war rundum gelungen. „Der Hamburger Fußball-Verband hat das Konzept, das wir für die Veranstaltung erstellt haben, als Muster-Beispiel für zukünftige Tage des Mädchenfußballs zum Deutschen Fußball-Bund geschickt“, sagte Matthias Doll voller Stolz. „Der große Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt“, strahlte Doll als MSV-Obmann für Frauen- und Mädchen-Fußball am Mai-Feiertag mit der Sonne um die Wette. Denn pünktlich zum Beginn der Veranstaltung, die mittags von Karl-Heinz Weinberg, dem Bürgermeister der Gemeinde Moorrege eröffnet wurde, kam die Sonne hervor.

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08. Mai 2015, 20:08 Uhr

Martina Bohl, Leiterin der MSV-Abteilung Fußball, wurde noch während der Veranstaltung von 15 Mädchen angesprochen, die sich nach den Aufnahmemodalitäten erkundigten. „Natürlich hoffen wir auf viele neue Spielerinnen für unsere Mädchen- und Frauen-Mannschaft“, so Doll, der betonte: „Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden!“ Dass die Veranstaltung vorab auch mit zahlreichen Plakaten und Flyern angekündigt worden war, sorgte für regen Andrang. Neben Spielerinnen der „Zielgruppe“, nämlich Mädchen von 8 bis 16 Jahren, tollten auch zahlreiche Jungen auf der Sportanlage am Himmelsbarg herum. Auf einem Mini-Spielfeld hatten sie viel Spaß beim Fußballspielen mit MSV-Liga-Spieler und Jugendtrainer Tobias Hasenbruch.

Das „DFB-Fußball-Abzeichen“, bei dem verschiedene Übungen (Fußball-Parcours, Torschüsse und Dribbeln) absolviert werden müssen, erwarben viele junge Kicker/innen. Drei Spielerinnen sammelten dabei starke 25 von 30 möglichen Punkten. Unter ihnen wurde Rieke Lenz per Los als Gewinnerin eines Trikots der Deutschen Frauenfußballnationalmannschaft ermittelt.

Die 500 Lose der Tombola waren bereits um 15.30 Uhr ausverkauft und während auf einer Hüpfburg auch die kleinsten Gäste auf ihre Kosten kamen, gab es auch das kulinarische Angebot viel Lob.

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