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Bürgermeistertreffen : Zahl der Einbrüche rasant gestiegen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Zahl der Straftaten insgesamt ist in Schleswig-Holstein rückläufig. Entgegen diesem Trend sind die Einbruchszahlen im Kreis Pinneberg im vergangenen Jahr rasant angestiegen. Dieses Phänomen hat CDU-Landtagsabgeordnete Barbara Ostmeier in den Mittelpunkt ihres Informationsbesuchs im Amt Moorrege gestellt. Die Vorsitzende des Innen- und Rechtsausschusses des schleswig-holsteinischen Landtags gewährte Amtsdirektor Rainer Jürgensen, den Bürgermeistern der Ämter Haseldorf und Moorrege sowie hochrangigen Polizeivertretern einen Einblick in die jüngste Statistik. 2014 wurden im Kreisgebiet 673 Wohnungseinbrüche registriert, 2015 waren es 967. „Doch subjektiv fühlen sich die Bürger auf der Straße nicht mehr so sicher wie früher“, so die Christdemokratin. Ihrer Einschätzung nach seien die Täter dank Handy und Internet bestens vernetzt. Die Polizei stehe vor der Aufgabe, beständig mit der Täterintelligenz mitzuwachsen.

„Die Analyse zeigt, dass der Standort einer Wache nicht entscheidend ist“, so die Landespolitikerin. In Uetersen und Wedel gebe es Polizeiwachen, trotzdem seien die Zahlen der Straftaten hier besonders hoch.

Barbara Ostmeier ermunterte die Bürger, die 110 zu wählen, wenn sie den Eindruck hätten, Hilfe zu benötigen - auch für den Fall, dass Anwohner Ungewöhnliches bemerken wie Observierungen oder fotografierende Personen. Sie empfahl Eigentümern, ihre Häuser und Wohnungen besser zu sichern und die Informationsveranstaltungen der Polizei zum Thema Sicherheit zu nutzen.

Positiv beurteilte die Parlamentarierin die Bereitschaft der Polizei, ihre Konzepte anzupassen. Die Zusammenarbeit mit den Hamburger Kollegen funktioniere gut. „Allerdings verkaufen die Hamburger sich besser“, so Ostmeier. Die schleswig-holsteinische Landespolizei sei in der Aufklärungsarbeit ebenso erfolgreich.

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erstellt am 24.Feb.2016 | 19:50 Uhr

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