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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 02:20 Uhr

Würdigung musikalisch vorgetragen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es war schon eine imposante Kulisse, die sich den Besuchern des Festgottesdienstes am Sonntag bot. 140 Sänger von Adonai und der Kantorei hatten auf der Chorempore der Klosterkirche Platz genommen, um den Gottesdienst anlässlich des Dienstjubiläums von Kantor Eberhard Kneifel musikalisch zu würdigen. Den besten Blick auf die große Schar der Sänger hatte Propst Thomas Drope, als er auf die Kanzel stieg, um von dort zu predigen. Der Gottesdienst mündete in einen Empfang, der von vielen Grußworten bereichert wurde. Bürgermeisterin Andrea Hansen dankte Kneifel für die Arbeit, die er auch für die Stadt leiste.

shz.de von
erstellt am 02.Nov.2015 | 19:35 Uhr

Als Kantor verstehe er es, Akzente zu setzen. Die Bürgermeisterin würdigte auch die Arbeit Kneifels als Kreiskantor, mit der er die Region versorge. „Wir geben in Uetersen gerne ab“, so Andrea Hansen.

Von der Fülle der kirchenmusikalischen Arbeit in Uetersen sehr angetan war Landeskirchenmusikdirektor (LKMD) Hans-Jürgen Wulf. Es sei schön zu erleben, was Kirchenmusik alles kann, so der LKMD.

Der Propst würdigte das „dynamische Auftreten“ Kneifels. Dank seiner mitreißenden Art gewinne er Menschen jeglichen Alters. Er dankte dem Kantor für die vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Kirchenkreis- und Propsteiebene.

Schließlich war es Pastor Johannes Bornholdt vorbehalten, den Dank der Erlöserkirchengemeinde auszudrücken. Seit neun Jahren ist der Kantor kirchenmusikalisch auch für die Gemeinde vom Ossenpadd zuständig. Musik beflügele, sie gehe, anders als Worte, direkt ins Herz.

Zwei Orgelschüler von Kneifel bedankten sich musikalisch, indem sie ein vierhändiges Stück auf der großen Kirchenorgel interpretierten. Die Musik bestimmte den weiteren Verlauf des Empfanges. Adonai, die Kantorei, die Kinderchöre und ehemalige Kinderchormitglieder fanden sich nacheinander im Altarraum ein, um ihre Glückwünsche zu überbringen. Dabei stand jeweils kreative Dichtkunst Pate der vorgetragenen Kulturgenüsse.

Die Mitarbeiter hatten für den Kantor eine Besonderheit vorbereitet, die seitens des Kantors Mut erforderte. Dass wusste Kneifel aber erst, als er auf dem „heißen Stuhl“ Platz genommen hatte. Der leuchtendrote Sitz erwies sich für Kneifel als eine gute Stütze, weil er in gewisser Weise bequem war. Anders als das Quiz, das vorbereitet worden war. Kneifel sollte beweisen, dass er sich im evangelischen Gesangbuch gut auskennt. Vorgegeben wurden Liednummer und Strophe. Kneifel musste diese singen. Ein einziges Mal benötigte er den Publikumsjoker, neunmal blieb der Kantor fehlerfrei – eine wirklich beeindruckende Leistung. Während des Empfanges wurde ein „flying buffet“ gereicht.

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