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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 22:41 Uhr

Angler : Würdigung

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Kurt Muskat, im Deutschen Anglerverband (DAV) Referent für Meeresangeln und mehrfach Weltmeister der Meeresangler, war zu Gast bei der Jahresversammlung der Posenkieker. Über die Anwesenheit des wohl besten Meeresanglers Deutschlands freute sich Vorsitzender Siegfried Stockfleth sehr. Ebenfalls sehr angetan war Stockfleth vom Besuch der Uetersener Bürgermeisterin. Andrea Hansen war nach Tornesch gekommen.

Denn traditionell treffen sich die Angler aus Uetersen im dortigen Gasthof Kröger. Es galt, etliche Mitglieder zu ehren, weil sie dem Verein seit 35 beziehungsweise 40 Jahren angehören. Für 35 Jahre konnte, weil er anwesend war, Klaus Lustig, ausgezeichnet werden. Eine Urkunde für 40-jährige Treue zum Verein nahmen Peter Brütt, Horst Lewerenz, Rudi Schätzel, Rainer Glattkowski und Jens Lücke in Empfang.

Andrea Hansen lobte die hohe Zahl der Teilnehmer an der Jahresversammlung. Das sei sehr positiv. Angeln, sagte sie weiter, mache gesund, und Angeln mache Freude. „Das probiere ich sicherlich auch noch einmal aus. Ich habe Lust dazu, wenn ich sehe, wie groß der Verein ist.“ Stockfleth griff das auf und sagte, dass es möglich sei, die Prüfung für den Jahresfischereischein im Verein zu machen. Dazu lade er sie gerne ein.

Der Vorsitzende sollte an diesem Nachmittag auch nicht leer ausgehen. Ihm wurde eine ganz besondere Auszeichnung zuteil. Vom DAV-Präsidium überreichte ihm Muskat die Ehrenspange des Deutschen Anglerverbandes und damit die höchste Auszeichnung. Stockfleth gehöre zu den erfolgreichsten und bekanntesten Vorsitzenden im DAV. Seine Leistungen seien beispielhaft.

Der Geehrte ging nach dieser besonderen Würdigung auf das vergangene Jahr ein. Es sei ein recht normales mit guten Fängen gewesen. Vonseiten der Burgunderblutalge, die sich seit einigen Jahren im Lande breit gemacht hat, gebe es zu sagen, so Stockfleth, dass sie wieder da sei, aber zum Glück bislang nicht so intensiv. Noch immer gebe es kein Rezept, um diese giftige Alge erfolgreich zu bekämpfen.

Das Rosarium, sagte Stockfleth auch in Richtung der Bürgermeisterin, sei geeignet, mehrfach beangelt zu werden. Insbesondere Jugendliche sollten diesbezüglich Gelegenheit haben. „Das können wir ja noch einmal besprechen“, so Stockfleth, der damit seinen Besuch im Rathaus ankündigte.

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erstellt am 27.Jan.2013 | 19:38 Uhr

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