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Erntedankfest : Würdigung: Bauernarbeit und Ernte

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit Blumen und Früchten des Herbstes vom Hof Klaus Hauschildt und der Pflanzenscheune hatten die AWO-Helferinnen um Vorsitzende Marion Sörensen das Gemeindezentrum für die Ausrichtung des Erntedankfestes geschmückt und die Tische dekoriert. Auch ein rustikales Buffet mit reichlich Wurst, Schinken, Käse, Schmalz und Brot sowie eingelegten Gurken und eingelegtem Kürbis hatten die AWO-Frauen für die Erntedankfest-Besucher vorbereitet.

64 Seniorinnen und Senioren waren der Einladung des AWO-Ortsvereins gefolgt, erfreuten sich an den herbstlichen Dekorationen und lobten das Buffet. Alle zwei Jahre richtet die AWO das Erntedankfest aus, in dem Jahr dazwischen wird ein Erntedankgottesdienst gefeiert. Traditionell wird sowohl im Rahmen des Festes, als auch im Gottesdienst durch den Ortsbauernverband die Erntekrone, die dann im Gemeindezentrum verbleibt, übergeben.

Auch diesmal überbrachte Hans-Peter Kruse als Vorsitzender des Ortsbauernverbandes die Grüße der etwa 20 Mitglieder und überreichte eine Erntekrone. Da in Heidgraben vorwiegend Mais angebaut und geerntet wird, stammen die Ähren nicht aus Heidgraben und wurde die Krone dieses Jahr auch nicht neu gebunden, sondern „ausgebessert“. Dichte und kräftige Ähren zeugten von einer guten Ernte und schön wie all’ die Jahre zuvor wird die mit einem Band in den Schleswig-Holstein-Farben geschmückte Erntekrone auch diesmal an ihrem angestammten Platz im Gemeindezentrum die Heidgrabener bis zum nächsten Herbst begleiten.

Hans-Peter Kruse berichtete, dass der Sommer für das Wachsen der Feldfrüchte und das Einbringen der Ernte hervorragend gewesen sei, die Obstbauern allerdings aufgrund von Frost im März und April bis zu 70 Prozent Ernteausfall hinnehmen müssen. „Wir freuen uns, wenn Sie Produkte aus der Region kaufen und zu den Bauern in Heidgraben und der Region gute Kontakte pflegen“, wandte sich Hans-Peter Kruse an die Erntedankfest-Besucher.

In Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Udo Tesch begrüßte der stellvertretende Bürgermeister Egbert Hagen die Gäste. „Schade, dass wir nicht an einem strahlenden Oktobertag Erntedank feiern können. Aber schön, dass wir dieses Fest gemeinsam begehen“, so der Christdemokrat. Er zitierte den Schriftsteller Thomas Mann: ,Denken und danken sind verwandte Wörter: wir danken dem Leben, indem wir es bedenken.’ Zu selten werde darüber nachgedacht, woher das, was täglich zur Verfügung steht, kommt: der Apfel aus dem Supermarkt, das Brot vom Bäcker, der Strom aus der Steckdose, der Sprit aus der Zapfsäule..., so Egbert Hagen. „Nur wenige von uns ernten selbst. Und deshalb wollen wir uns bei denen bedanken, die geernet haben und uns bewusst machen, dass wir für eine Ernte auch gute Erde brauchen.“ Egbert Hagen dankte im Namen der Gemeinde allen, die das Erntefest gestaltet und die Erntekrone erstellt haben.

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erstellt am 09.Okt.2013 | 19:34 Uhr

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