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Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 21:33 Uhr

Spielplätze : Wünsche im Blick

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Jedes Jahr vor der Sommerpause radeln die Mitglieder des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Bildungswesen gemeinsam mit Verwaltungsmitarbeitern aus dem Amt für Soziale Dienste und Bauhofleiter Wolfgang Ruser zu ausgewählten Spielplätzen, um sich über deren Zustand und die Umsetzung von im Fachausschuss beschlossenen Veränderungen und Neuanschaffungen zu informieren.

So erfuhren die Politiker, dass zu Beginn der Sommerferien auf dem Spielplatz am Zingstweg eine neue Spielkombination für Kinder im Alter bis zu zehn Jahren aufgestellt wird. Damit wird das 20 Jahre alte Spielgerät entsprechend den Wünschen der anliegenden Bewohner ersetzt. Die finanziellen Mittel in Höhe von 10000 Euro stehen im Haushalt bereit. Vor Ort erfuhren die Politiker von einem spielenden Kind, dass auch eine Schaukel gewünscht wird. Die Verwaltung wurde nun beauftragt, zu prüfen, ob noch Platz für die Umsetzung dieses Wunsches vorhanden ist. Am Spielplatz Rostocker Straße wurde die Röhrenrutsche, eine Umsetzung des Auftrags aus dem vergangenen Jahr, „begutachtet“. Am Spielplatz Knicktwiete soll eine ebenfalls bereits 20 Jahre alte Spiellandschaft ersetzt werden. Dazu wurde beschlossen, dass Jugendpfleger Dieter Krüger die Wünsche der Kinder, Jugendlichen und Eltern eruiert, damit im kommenden Jahr eine Spielkombination, die den Wünschen der Nutzer und den finanziellen Möglichkeiten der Stadt entspricht, aufgebaut werden kann. 15 Spiel- und Freizeitflächen hat Tornesch vorzuweisen. Im Rahmen seines Gutachtens zur Sportentwicklungsplanung hatte Professor Robin Kähler die Ausstattung der Spielplätze als wenig phantasievoll kritisiert. Politik und Verwaltung sehen das nicht so. „Wir nehmen Wünsche der Kinder und Eltern regelmäßig auf und sehen, dass Neugestaltungen und neue Spiellandschaften gut angenommen werden. Wir haben viele die Phantasie der Kinder anregende Kletter-, Balancier- und Rutschkombinationen sowie einen Wasserspielplatz“, macht Sabine Kählert, Leiterin des Amtes für Soziale Dienste deutlich.

Bei der diesjährigen Spielplatzbegehung hatten Politik und Verwaltung aber nicht nur die junge Generation, sondern auch die Senioren im Blick. Die Ü60-Aktiven wünschen sich eine Boule-Anlage. Die Verwaltung schlägt ein nicht mehr als Spielplatz benötigtes Gelände hinter dem Haus Pommernstraße 95 vor. Die Politiker nahmen das von viel Grün umgebene Gelände in Augenschein und beauftragten die Verwaltung, bei den Ü60-Aktiven und dem Seniorenbeirat nachzufragen, ob das Gelände den Wünschen entspricht. In der Ausschuss-Sitzung am 18.Juni, zu der die Verwaltung eine Kostenschätzung für eine Boule-Anlage und ein Großschachfeld vorlegen wird, soll dann die Entscheidung fallen.

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erstellt am 22.Mai.2012 | 21:36 Uhr

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