Jubiläum : WSV will Hafen selber entschlicken

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Sehr zufrieden mit der Arbeit ihres Vorstandes zeigten sich die Mitglieder des Wassersportvereins Uetersen anlässlich der Jahresversammlung. Von 268 im WSV registrierten Mitgliedern waren immerhin 96 der Einladung gefolgt und hatten den Weg in die Kleine Stadthalle der Rosenstadt gefunden. „Eine gute Quote“, befand dann auch der Vorsitzende des WSV, Frank Wisch.

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05. Februar 2013, 21:33 Uhr

Im Mittelpunkt standen einmal mehr Ehrungen und Auszeichnungen. So ist es eine gute Tradition bei den Wassersportlern, besondere Geburtstagsjubilare nachträglich zu beglückwünschen und mit einem Präsent zu bedenken. Aber auch für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit galt es allein in diesem Jahr 24 Club-Angehörige auszuzeichnen. Besonders hervor stach dabei Heinz Schröder, der seinem Verein bereits seit 75 Jahren die Treue hält. „So ein Jubiläum ist nicht alltäglich“, so Wisch, der sichtlich erfreut war, den Jubilar persönlich begrüßen zu dürfen. Mit 40 Jahren Vereinstreue durften sich mit Erika Kickel, Hans-Heinrich Wisch, Peter Schmid und Hermann Ramcke gleich vier WSVer über ihre Auszeichnung freuen.

Dass die Mitglieder mit der Arbeit ihres Vorstandes sehr zufrieden sind, zeigte sich nicht zuletzt durch die Tatsache, dass der Führungsriege einstimmig die Entlastung erteilt wurde und die zur Wahl stehenden Posten ohne Ausnahme mit einer „Wiederwahl“ bestätigt wurden.

Einigkeit herrschte auch in dem Beschluss, die bis dahin stets abgehaltene Herbstversammlung der Mitglieder abzuschaffen. „In den letzten Jahren kamen immer weniger Interessenten zu der Veranstaltung“, so Wisch, der auch zukünftig als Vorsitzender des WSV aktiv sein wird.

Eine finanzielle Hürde gilt es für die Uetersener Wassersportler, in naher Zukunft zu überspringen. So soll ein eigenes Boot zur Entschlickung des Stichhafens angeschafft werden. Dieser Schritt sei im Zuge der Elbvertiefung unabdingbar, soll auch zukünftig die Nutzung des Stichhafens gesichert sein. Das geschätzte Investitionsvolumen beläuft sich dabei auf rund 20000 Euro. Finanzielle Unterstützung soll es jedoch durch Mittel aus dem sogenannten „Elbfonds“ geben, welcher im Zuge der Pläne zur Elbvertiefung für betroffene Elb-Anrainer eigens geschaffen wurde. „Wir haben uns dazu entschlossen, die Entschlickung selbst in die Hand zu nehmen“, so Schriftwart Thomas Eidenberg, der zusammen mit seinen Vorstandskollegen mit dieser Maßnahme auf die breite Zustimmung der Versammlung stieß.

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