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Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 16:38 Uhr

WSV ist ein „Gute-Laune-Verein“

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wassersport110 Mitglieder bei der Jahresversammlung in der Kleinen Stadthalle / Frank Wisch als Vorsitzender bestätigt

Der Wassersportverein Uetersen erfreut sich eines breiten Interesses, einer hohen Teilnehmerzahl bei der Mitgliederversammlung, engagierter Ehrenamtlicher und geselliger Aktionen. Frank Wisch (Foto) wurde beim Jahrestreffen als Erster Vorsitzender wiedergewählt, neuer Kassenwart ist Mathias Gadzinski.

Eine zahlenmäßig so hohe Beteiligung wie beim Wassersportverein Uetersen, der den Stichhafen im Zentrum sowie den Hafen Klosterdeich hinter dem Pinnaudeich unterhält, ist selten: 110 der insgesamt 274 Mitglieder besuchten die Versammlung in der Kleinen Stadthalle. Bürgermeisterin Andrea Hansen bezeichnete den WSV als „Gute-Laune-Verein“. Im Hinblick auf die vielen sportlichen Geehrten, die im vergangenen Jahr ihren 70., 75., 80. oder sogar 85.Geburtstag gefeiert hatten, sagte sie: „Ich glaube, ich mache auch Wassersport, denn das scheint fitzuhalten!“ Für das laufende Jahr wünschte sie „viele schöne Turns und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.“

Das Wirtschaftsjahr 2016 schloss Kassenwartin Dörte Nickschat mit rund 20  000 Euro Verlust ab, für 2017 wird ein Überschuss von rund 9000 Euro erwartet. Grund für die hohen Ausgaben im vergangenen Jahr ist die Anschaffung einer mehr als 25  000 Euro teuren Spülpumpe, die den Schlick ausspült und damit den Hafen auf Tiefe hält, damit er schiffbar ist. „Unsere Pumpen leisten gute Dienste“, erläuterte Jörg Rudat von der technischen Kommission. Er erinnerte aber auch: „Die Feldmühle muss die Pinnau als Transportweg weiter nutzen, denn nur so lange hält das Wasser- und Schifffahrtsamt sie als Bundeswasserstraße tief.“ In Richtung Bürgermeisterin sagte er: „Ein funktionierender Hafen ist wichtig für die Stadtentwicklung, er ist wie ein Rohdiamant!“

Nach der Wahl von Wisch galt es einen neuen Schriftwart zu finden: Thomas Eidenberg trat nach 14-jähriger Tätigkeit aus beruflichen Gründen nicht wieder an, sein Amt übernahm Mathias Gadzinski. Neue Jugendwartin ist Anna von Voigtländer, sie kümmert sich künftig um die Aktivitäten der rund 30 Wassersportler unter 25 Jahren. Zum Hafenmeister im Stichhafen wurde Thorsten Meyer gewählt, sein Kollege im Hafen Klosterdeich ist Holger Esters, die technische Kommission leitet weiterhin Jörg Rudat.

Wisch drückte seine Besorgnis darüber aus, dass die Drehbrücke Klevendeich künftig keinen Brückenwärter mehr hat, sondern durch einen externen Dienstleister bedient wird. „Wir werden uns umstellen müssen“, sagte er. Für Ärger sorgte, dass in 2016 in den Stichhafen eingebrochen wurde. „Der Schaden war größer als die Beute“, berichtete Wisch, der mit dem Einbau von Bewegungsmeldern reagiert hat. Im nächsten Jahr feiert der Wassersportverein Uetersen sein 90-jähriges Jubiläum. Im Mai sind drei Festtage geplant, die vom Festausschuss, bestehend aus Carola Witte, Holger Esters und Dieter Scholz, vorbereitet werden.

Aber auch in diesem Jahr sollen gemeinschaftliche, gesellige Aktionen den Zusammenhalt stärken. Geplant sind das traditionellen Angrillen, eine Lampionfahrt sowie eine Fortsetzung der Filmabende. Gezeigt wurden hier jüngst der Klassiker „Das Boot“, aber auch Privataufnahmen, wie die vom Segelturn des Mitglieds Walter Dölling nach Grönland.


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