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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 14:34 Uhr

Schafweide : Wohnungen für Moorreger Senioren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Was die Appener Senioren nicht bekommen sollen, könnte vielleicht bald den älteren Moorregern zur Verfügung stehen. „Wir verhandeln derzeit mit der Dana über ein seniorengerechtes Wohnen auf der Schafweide“, erklärte Bürgermeister Karl-Heinz Weinberg (CDU) während der jüngsten Sitzung des Amtsausschusses im Restaurant An’n Himmelsbarg.

Das höchste politische Gremium der Amtsverwaltung tagt nicht nur im Amtshaus, sondern macht auch immer mal wieder Station in einer der sieben amtsangehörigen Gemeinden. Bei diesen Treffen ist es Usus, dass der heimische Bürgermeister am Anfang der Sitzung sein Dorf kurz vorstellt. Und diese Gelegenheit nutzte Weinberg, um die Neuigkeit öffentlich zu machen.

Doch nicht nur ein Haus der „Dana Lebensstil“ könnte demnächst auf der Schafweide neben dem Rewe-Supermarkt und 55 Grundstücke für Häuslebauer geschaffen werden. Der Moorreger Bürgermeister möchte auch einen Mediziner im Dorf ansiedeln. „Es soll in dem Haus der Dana auch eine Arztpraxis geben“, sagte Weinberg. Erste Gespräche mit der Schleswig-Holsteinischen Ärztekammer habe er bereits geführt.

„Die Verhandlungen mit Moorrege laufen“, bestätigt Joachim Naumann für die Dana Senioreneinrichtungen GmbH. Man befinde sich in Detailprüfungen, „wie wir zueinander kommen können.“ Appen sieht man bei der Gesellschaft aus Hannover weiterhin als „potenzieller Standort“, sagt er. Man müsse sehen, was wann realisiert werden kann. Naumann verweist auf jüngste Zahlen über den Wohnungsmangel in den hamburgnahen Landkreisen Pinneberg, Segeberg und Stormarn. Die Knappheit in der Freien und Hansestadt schlägt auch auf die schleswig-holsteinischen Nachbarn durch. „Wir würden gerne einen Beitrag leisten, diesen Mangel zu beheben“, erklärt der Sprecher der GmbH. Die Dana hat von Architekten ein Modell entwickeln lassen, dass 16 bis 18 Wohnungen für Senioren bietet. Sie haben eine Wohnfläche von 65 bis 115 Quadratmetern. Die Wohnungen sind barrierefrei und seniorengerecht. Das Gebäude besteht aus drei Voll- und einem Staffelgeschoss. Es soll einen Grundservice geben, wie eine 24-Stunden-Rufbereitschaft. Die Bewohner können weitere Dienstleistungen hinzukaufen, wie Essensversorgung, ambulante Pflege oder Reinigung der Wohnung. „Wir wollen die Mittelschicht bedienen“, hatte Dana-Geschäftsführer Dr. Yazid Shammout in Appen das Projekt charakterisiert.

Wie sich die Diskussion in Appen über die Ablehnung durch die Gemeindevertretung weiter entwickelt, lesen sie im untenstehenden Artikel. u www.dana-gmbh.de/lebensstil

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erstellt am 14.Mär.2012 | 20:36 Uhr

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