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Umzug von der Bleekerstraße : Wohin mit der Rettungswache?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Rettungswache ist im Weg und soll daher weg! Klingt banal, ist es aber nicht. Immerhin vertrauen die Bürger im Ernstfall auf die Schnelligkeit der Retter. Und diese müssen die kalkulierten Zeiten auch einhalten. So verlangt es das Gesetz. Einfach abreißen kann man die Rettungswache an der Bleekerstraße mit ihren vier Stellplätzen daher nicht. Ein Konflikt deutet sich an. Denn die RegioKliniken wollen das gesamte Grundstück verkaufen – lastenfrei.

Also ohne Rettungswache. Ein Investor steht bereit. Unter der Regie des Uetersener Architekten Maik Timm sollen auf dem gesamten Grundstück Wohnungen entstehen (wir berichteten).

Die Rettungswache genießt allgemeinen Schutz und auch vertragliche Bestandsgarantie. 15 Jahre noch.

Der Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH), dem auch der Uetersener Standort obliegt, ist es relativ egal, wo die Wache in Uetersen steht. Wenn sich also jemand findet, der den Rettern eine neue Wache spendiert, dann wird auch umgezogen.

Dieser „jemand“ ist bereits da. naheliegend, dass es die Klinken selbst sind. Denn sie befinden sich, wie erläutert, in Zugzwang. Seit mehreren Monaten schon wird eifrig nach einem geeigneten Grundstück gesucht.

Eine Idee wurde bereits verworfen. Angedacht worden war das Grundstück der Kreisverkehrsgesellschaft in Pinneberg (KViP) an der Bahnstraße.

Jetzt wurde ein weiteres Grundstück gefunden, das sich nach UeNa-Informationen auch an zentraler Stelle im Stadtgebiet befindet. Jedoch sei es noch zu früh, sagt RegioKliniken-Sprecherin Monika Klein, es beim Namen zu nennen. Denn die Verträge seien noch nicht unterzeichnet. Wohl bestätigt sie aber, dass die Kliniken sowohl Erwerber des Grundstückes als auch Investoren der Rettungswache sein werden.

Konkret bedeutet das, dass Regio für die RKiSH das Grundstück kauft, um dort anschließend ein geeignetes Gebäude zu errichten. Dieses wird dann von der gemeinnützigen Gesellschaft mit Sitz in Heide gemietet.

Mit einer Entscheidung darf spätestens im kommenden Jahr gerechnet werden, denn der Investor an der Bleekerstraße möchte sein Projekt zügig, das heißt bedarfsgerecht, verwirklichen.

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erstellt am 20.Aug.2015 | 17:22 Uhr

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