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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 04:30 Uhr

Dorfabend : Witzig, umjubelt, voll

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie lachten, johlten und klatschten im Rhythmus. Die Besucher des traditionellen Ahrenloher Dorfabends haben sich auch am neuen Auftrittsort bestens vergnügt.

shz.de von
erstellt am 15.Mär.2015 | 21:57 Uhr

Nach 38 Jahren führte die muntere Truppe aus Nachbarn, Freunden und Kollegen ihre Frühlings-Show erstmals im POMM 91 und damit außerhalb ihres Ortsteils auf. „Wer hätte das gedacht?!“, sagte der Vorsitzende Frank Steckmeister eingangs. Bis dahin war sie in Krögers Gasthof aufgetreten, der den Saalbetrieb eingestellt hat.

Die Fans folgten den 54 Darstellern und ungezählten Helfern treu. Der Raum war an beiden Abenden mit je rund 200 Zuschauern gefüllt.

Am stärksten heizten die Ahrenloher Kinder die Stimmung an. Sie nahmen die Casting-Shows im Fernsehen aufs Korn. Unter dem Titel „Ahrenlohe sucht den Superstar“ inszenierten sie ihre eigene Parade der Kostüme und akrobatischen Einlagen. Jungs imitierten weibliche Schlagerstars, Mädchen die männlichen. Das Publikum umjubelte jeden der kleinen Stars. Die Junioren knöpften sich die Beteiligten des Dorfabends selbst vor. Sie stellten den Chor „De Moorhuulers“ als „Sumpfquäker“ darf, die bei ihren Übstunden gern auf das Singen, aber niemals auf den Schnaps verzichten. Sich selbst parodierten sie als „Bärenloher Torfjugend“, die zur 18-Uhr-Probe am Sonntag gähnend in Schlafanzügen erscheint und angesichts drohender Arbeit nie um eine Ausrede verlegen ist. Die Zusammenkunft der Theatergruppe auf der Diele der Familie Hatje inszenierten sie mit sabbernder Kuh. Die Gespräche der Darsteller drehten sich dabei weniger um ein Theaterstück als um verwirrende Zugfahrpläne und einen defekten Bahnhofsaufzug.

Die echte Theatergruppe brachte das Publikum mit dem plattdeutschen Schwank „Verdächtig unschüllig“ von Fritz Klein und Jan Harrjes zum Lachen. Udo Schöttler spielte den Rentner „Moritz Steger“, der auf eine Bekanntschaftsanzeige hereinfällt. Er gerät in turbulente Verwicklungen, aus denen er sich gerade so retten kann.

Die echten „Moorhuulers“ unter Leitung von Regine Kopper sangen sechs Stücke, darunter einen Fußball-Rap. In der Pause reichte die Kulturgemeinschaft Tornesch Frikadellen, Käsespieße und Getränke. DJ Marcus und DJ Jan aus Kiel legten am Sonnabend Musik zum Tanzen auf.

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